Gute Geschäfte vor dem Smartphone-Comeback

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Während die Mobilfunk-Welt mit Spannung darauf wartet, mit welchem Partner der finnische Nokia-Konzern ab Ende 2016 auf den Smartphone-Markt zurückkehren wird und abseits davon mit nicht weniger Interesse verfolgt wird, ob Nokia demnächst Wearables auf Basis von Android auf den Markt bringen wird, lässt das Unternehmen selbst erst einmal Zahlen für das dritte Quartal sprechen. Und die fielen schlechter aus, als im Vorfeld erwartet wurde.

Der Umsatz lag zwischen Juli und September bei 3,32 Milliarden Euro und damit auf einem nahezu stabilen Niveau zum Vorjahr. Im dritten Quartal 2014 hatte Nokia 3,35 Milliarden Euro umgesetzt. Der Gewinn von Nokia ging zwar deutlich von 750 auf 151 Millionen Euro zurück, das lag aber in erster Linie an einmaligen Steuereffekten, die das Ergebnis vor einem Jahr positiv beeinflussten.

In diesen Zahlen ist auch das zwischenzeitlich verkaufte Geschäft des Kartendienstes Here enthalten, der kürzlich von deutschen Autobauern übernommen wurde. Here konnte den Umsatz im dritten Quartal von 236 auf 286 Millionen Euro steigern und machte einen operativen Gewinn in Höhe von 20 Millionen Euro.

Ferner gab Nokia am Donnerstag bekannt, dass der bevorstehende Kauf von Alcatel-Lucent wie erwartet vorankomme. Mit einem Abschluss der Übernahme wird wie bisher kommuniziert im ersten Quartal des kommenden Jahres gerechnet. Ab 2018 erhofft sich Nokia jährliche Synergien in Höhe von 900 Millionen Euro – ein Jahr früher als bisher geplant.

Quelle: Nokia

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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