Bundeskartellamt erlaubt BMW, Daimler und Audi den Kauf von Nokias Kartendienst

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Screenshots von Nokia Here Drive My Commute
Bildquelle: Nokia
Die deutschen Autobauer BMW, Daimler und Audi dürfen den Kartendienst Here von Nokia übernehmen. Das teilte das Bundeskartellamt am Dienstag in Bonn mit. Es entstehe durch die Übernahme kein Monopol, da Wettbewerber die Möglichkeit hätten, auf das alternative System von TomTom zurückzugreifen.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, erklärte am Dienstag: „Unsere Prüfung konzentrierte sich auf die Frage, ob der Zusammenschluss eine Abschottung anderer Automobilhersteller von digitalen Karten bewirken könnte oder ob dem Here-Wettbewerber TomTom der Zugang zu Automobil und Zulieferunternehmen künftig verwehrt sein könnte.“ Doch das sei auszuschließen.

Die Automobilindustrie sei weiter in der Lage, digitale karten weiter von TomTom zu beziehen. Und es sei zu erwarten, dass der Automobilindustrie wichtig sei, diesen alternativen Weg auch zu erhalten. Mundt weiter: „TomTom, das bisher mit den erwerbenden Herstellern nur geringe Geschäftsbeziehungen unterhielt, ist auch künftig nicht gehindert, seine Produkte an sonstige Autohersteller zu vertreiben.“

Statt auf Kartenmaterial von Here zu setzen könnten Autohersteller bei einem Einsatz entsprechender Sensoren in ihren Fahrzeugen auch in Zusammenarbeit mit TomTom die Anwendung des autonomen Fahrens entwickelt, urteilt das Bundeskartellamt abschließend.

Quelle: Bundeskartellamt

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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