Modularer Smartphone-Bausatz für Bastler

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Das RePhone
Bildquelle: Seeed Studio
Googles Project Ara stieß mit seinem Konzept des modularen Smartphones auf großes Interesse. Leider verschiebt sich die Fertigstellung des Produktes immer weiter. Die Macher des RePhones verfolgen eine ähnliche Strategie, die aber doch ganz anders ist.

Ein Smartphone, gemacht aus Open-Source-Komponenten, das ist die Vision der RePhone-Erfinder Seeed Studio. Das Konzept besteht aus einem Kernmodul und verschiedenen Zusatzmodulen. Das Kernmodul gibt es als GSM/BLE-Variante (Bluetooth Low Energy) oder mit 3G-Konnektivität, dafür dann aber ohne das energiesparende Bluetooth. An Zusatzmodulen gibt es beispielsweise einen kleinen Touchscreen, ein Sensorenmodul, ein Akkumodul, GPS- und NFC-Module und weitere Spielereien.

Ein festes Gehäuse oder Board wie bei Project Ara gibt es derweil nicht, Kreativität und Improvisation sind hier gefragt. Gefaltete Schachteln aus Kraftpapier, kunstvoll bemalt, sind ein Vorschlag der Projektinitiatoren. Doch es wird betont, dass man prinzipiell jedes Objekt mit Smartphone-Kräften ausstatten kann, etwa Hundehalsbänder oder Fahrräder.

Was die Software anbelangt sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Von der einfachen vorgefertigten Lösung bis hin zu offenen Programmierschnittstellen – die eigenen Fähigkeiten bestimmen den Horizont der Möglichkeiten. Auch hier gibt es wieder signifikante Unterschiede zu Ara, das vermutlich einfach auf Android setzen wird.

Das RePhone dürfte also vor allem für Bastler und Nerds charmant sein. Dafür spricht auch der Preis: Ab 39 US-Dollar lässt sich das Kit über Kickstarter bestellen. Geliefert werden soll zum Ende des Jahres.

Quelle: RePhone (Kickstarter) via Make

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