Neues Premium-Tablet für den großen Geldbeutel

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Apple iPad Pro
Bildquelle: Apple
Es war erwartet worden, nun wurde es auch ganz offiziell vorgestellt: das iPad Pro. Das Tablet mit einer 12,9 Zoll großen Display-Diagonale soll vor allem Nutzer ansprechen, die einen mobilen Begleiter als Notebook-Ersatz suchen. Es basiert auf iOS 9, das in der kommenden Woche zum Download bereitstehen wird.

Das Display des iPad Pro kann bei einer Auflösung von 2.732 x 2.048 Pixeln insgesamt 5,6 Millionen Pixel darstellen und ist so breit wie jener Bildschirm des iPad Air 2 hoch ist. Unter der Haube hat Apple einen A9x-Chip integriert, der nahezu doppelt so schnell sein soll wie sein Vorgänger. Im Rahmen der Präsentation hieß es, dass das iPad Pro so schnell arbeiten kann wie klassische Desktop-Rechner und 80 Prozent schneller ist als alle tragbaren Rechner, die in den vergangenen zwölf Monaten vorgestellt wurden. Auch die Grafikleistung wurde um ein Vielfaches gesteigert. 

Die Akkulaufzeit des 6,9 Millimeter flachen und 713 (WLAN) beziehungsweise 723 Gramm (WLAN & LTE) schweren Tablets soll bei bis zu zehn Stunden liegen, vier Lautsprecher – je zwei an der Kopf- und Fußseite – sorgen für Multimeda-Feeling bei Film-Streamings oder anderen Video-Elementen. Auf der Rückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera integriert, in die Front eine 1,2-Megapixel-Kamera. Mobile Datenverbindungen sind per WLAN oder bem Spitzenmodell über die integrierte LTE-Antenne möglich. In Mobilfunknetzen sind bis zu 150 Mbit/s im Downstream möglich. Außerdem mit an Bord: ein Fingerabdrucksensor. 

In den Handel kommt das iPad Pro ab November in Silber, Grau, und Gold zu Preisen in Höhe von 799 Dollar (Wifi, 32 GB), 949 Dollar (Wifi, 128 GB) und 1.079 Dollar (Wifi & LTE, 128 GB). Die deutschen Preise dürften in etwa in der gleichen Höhe in Euro zu finden sein. 

Apple iPad Pro auf der Keynote 2015

Zubehör für das iPad Pro

Als neues Zubehör hat Apple eine magnetische Tastatur namens SmartKeyboard, die bei Nichtgebrauch in eine Schutzhülle umgewandelt werden kann, und einen Stylus – den Apple Pencil – vorgestellt. Der Eingabestift soll sowohl Grafikern als auch Privatnutzern helfen. Letztere können zum Beispiel individuell beschriftete Anhänge in E-Mails verschicken. Das Keyboard wird 169 Dollar kosten, der Pencil 99 Dollar. 

Quelle: Apple

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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