Das Geheimnis steckt im Armband

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Die Wena Wrist ist smart im Band
Bildquelle: Wena
Was macht eine Smartwatch aus? Ist es ihr Touchscreen, auf dem sie viele verschiedene Informationen anzeigen kann? Oder ist es ihr Sensorenwerk, das Daten über den Träger sammelt und übermittelt? Sony stellt die traditionellen Smartwatch-Eigenschaften in Frage und startet stattdessen in Japan eine Crowdfunding-Aktion für eine ganz andere Smartwatch, nämlich Wena – Wear Electronics Naturally.

Die Wena Wrist genannte Armbanduhr verzichtet auf den sonst üblichen Touchscreen, nicht mal ein energiesparendes E-Ink-Display ist verbaut. Stattdessen gibt es ein traditionelles Ziffernblatt mit Zeigern. Was die Uhr smart macht? Die Antwort steckt in ihrem Armband.

Statt eines Überangebotes an Funktionalität anzubieten, dass kaum ein Käufer nutzt, konzentriert sich die Wena Wrist auf drei Hauptfunktionalitäten: eine NFC-Brieftaschen-Funktion dem japanischen Felica-Standard folgend, Benachrichtigungen mittels Vibration und einer anpassbaren LED am Band sowie Aktivitätstracking, wie man es von anderen Wearables kennt. Die App dazu gibt es allerdings nur für iOS.

Die Wena Wrist kommt in zwei Versionen daher: zum einen die „Chronograph“ genannte Version, die Sekunden, Minuten und Stunden nicht nur auf dem Hauptziffernblatt anzeigt, sondern auch auf drei kleinen Ziffernblättern mit jeweils nur einem Zeiger. Die etwas günstigere „Three Hands“-Ausgabe verzichtet auf derartiges Beiwerk und zeigt einfach mit drei Zeigern die Zeit an. Ihre Gestaltung mutet deutlich schlichter an. Im Durchmesser sind beide Uhren 42 Millimeter groß. „Three Hands“ soll drei Jahre mit einer Batterie auskommen, „Chronograph“ sogar fünf. Das smarte Armband allerdings muss mindestens einmal die Woche in die Ladeschale.

Mit der Auslieferung der Uhr möchte man in Japan im März und April 2016 beginnen. Die Preise für diese etwas andere Smartwatch reichen von 292,40 Euro (39.800 Yen) für die silberne Variante der „Three Hands“ bis hin zu 512,88 Euro (69.800 Yen) für den „Chronograph“ in schwarz.

Quelle: The Verge

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