Uhrenhersteller verpasst Apple eine schallende Ohrfeige

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Steve Jobs hält ein iPad in den Händen
Bildquelle: Matt Buchanan/inside-handy.de
Apple-Fans müssen sich nicht mehr lange gedulden, dann wird wieder eine große Keynote abgehalten, in der neue iPhone-Modelle vorgestellt werden. Vielleicht hält Apple-CEO Tim Cook auch wieder eine Überraschung bereit und präsentiert diese als "One more thing" am Ende seiner Präsentation - so wie es Apple-Gründer Steve Jobs einst auch tat. Oder aber er tut es nicht - weil er es nicht mehr darf.

Denn die Wortmarke an dem Spruch gehört nun dem schweizerischen Uhrenhersteller Swatch. Uneins ist man sich in der Branche noch darüber, warum Swatch sich den berühmten Apple-Spruch für die eigenen Zwecke schützen ließ. Offiziell gibt es aus der Schweiz keine Informationen zu diesem Thema. Fest steht aber, dass die Wortmarke wohl nur in Europa geschützt wurde, nicht aber in den USA. 

Möglich ist, dass Swatch tatsächlich eine neue Produktlinie unter dem Motto „One more thing“ plant. Es könnte aber auch sein, dass man Apple nur einen Schuss vor den Bug verpassen wollte, weil der US-Konzern mit der Apple Watch in jenem Geschäftsfeld wildert, in dem Swatch sein Geld verdient: mit Armbanduhren.

Dass Swatch Apple nichts Gutes wünscht, lässt sich auch daran ableiten, dass sich die Schweizer auch die Wortmarke „Tick different“ gesichert haben und auch damit klar gegen Apples einstigen Claim „Think different“ schießen. Schon in der Vergangenheit stand Swatch mit Apple auf Kriegsfuß. Denn dass die Apple Watch nicht iWatch heißt, ist letztlich einem juristischen Vorgehen von Swatch geschuldet.

Quelle: patentlyapple.com / Cnet

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  • Steve Jobs hält ein iPad in den Händen: Matt Buchanan/inside-handy.de
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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