Project-Ara-Smartphones fallen doch nicht auseinander

2 Minuten
Google Project Ara: Spiral 2
Bildquelle: Technology Review
Nachdem es lange Zeit ruhig um Googles modulares Smartphone-Konzept Project Ara wurde, gibt es nun wieder Neuigkeiten zu vermelden. Nachdem der geplante Marktstart in Puerto Rico verschoben wurde und um weitere Territorien ergänzt wird, hat das Team hinter Ara nun weitere Hintergründe publik gemacht.

Aufsehen erregten die Entwickler am Mittwoch mit der Meldung, Project Ara hätte den Falltest nicht bestanden und wäre in seine Einzelteile zersprungen. Unter dem Hashtag #FailedTheDropTest gaben sie auf dem Microblogging-Dienst Twitter das Ende der elektropermanenten Magnetbefestigung der Module bekannt. Nachdem Unkenrufe laut wurden, wie man erst jetzt bemerkt haben könne, dass die magnetische Befestigung einen Sturz nicht übersteht, ruderten die Entwickler von Project Ara am Donnerstag schließlich zurück. Man habe sich hier lediglich einen Scherz erlaubt, Ara habe den Falltest bestanden, trotzdem arbeite man an einer besseren Befestigungsweise für die Module. Die Rede ist hier von einer „Signature Experience“, man darf also gespannt sein.

Damit die Nutzer von Project Ara mehr Platz für mehr Module haben, hat sich das Team entschlossen, Kernfunktionen in einem Modul zu bündeln. Dies hat zwar den Vorteil einer besseren Ausnutzung des Platzes, weicht aber vom eigentlichen Kernkonzept Aras ab, eine größtmögliche Modularität zu schaffen.

Außerdem arbeitet man im Project Ara an einer besseren Akkuleistung und auch das Kameramodul steht auf dem Prüfstand. Beides waren Punkte, die von Testern beanstandet worden sind.

Auch zum Erscheinunstermin haben sich die Ara-Entwickler auf Twitter geäußert. Man habe deutlich mehr Entwicklungszyklen benötigt, als man veranschlagt hatte. 2016 soll es nun endlich soweit sein. Ab dann sollen sich Kunden ihr Handy aus einer Vielzahl angebotener Module selbst zusammenstecken können. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass für ein Upgrade nicht das ganze Gerät sondern nur einzelne Module getauscht werden müssen, so kann man beispielsweise einen schnelleren Prozessor nachrüsten, Kamera, Akku und Speicher aber beim Alten belassen.

Quelle: Project Ara (Twitter)

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

VERWANDTE NEWS