Gespräche mit Mobilfunk-Netzbetreibern bereits angelaufen

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Apple Store Santa Monica
Bildquelle: Apple
Apple will für seine Kunden offenbar mehr werden als nur ein reiner Hardware-Partner. Laut Informationen von Business Insider strebt der iPhone-Konzern als virtueller Netzbetreiber (Mobile Virtual Network Operator / MVNO) auf den europäischen Mobilfunkmarkt. Dort und in den USA will Apple seinen Kunden demnach zukünftig auch eigene Mobilfunktarife anbieten.

Ein solcher Plan würde gut ins Bild passen, da der US-Konzern bereits damit begonnen hat, mit der Apple SIM eine eigene SIM-Karte zu vertreiben. Sie könnte genutzt werden, um eigene Mobilfunk-Dienste auf der Karte freizuschalten. Laut Business Insider werden bereits Gespräche mit europäischen und amerikanischen Mobilfunk-Providern geführt, um den Start in das eigene Mobilfunk-Geschäft vorzubereiten.

Als MVNO würde Apple Gesprächsminuten bei den etablierten Netzbetreibern einkaufen, aber kein eigenes Netz betreiben. Kundenservice und Rechnungstellung würden hingegen sehr wohl über Apple laufen. Allerdings heißt es in den aufgekommenen Gerüchten auch, dass die Pläne für die eigenen Mobilfunk-Ambitionen noch in den Kinderschuhen stecken. Es sei jederzeit möglich, dass Apple die Gespräche mit den Mobilfunk-Unternehmen abbricht und von seinem Mobilfunk-Plan wieder Abstand nimmt.

Erst vor wenigen Wochen war Google als MVNO in den USA gestartet. Dort wurde das Project Fi gestartet, das dahingehend innovativ ist, als dass Kunden nur für die tatsächlich genutzte Datenmenge bezahlen müssen und auch im Ausland ohne Roaming-Gebühren online gehen können.

Update 5. August, 9:30 Uhr: Apple dementiert MVNO-Pläne

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte eine Apple-Sprecherin, dass man bei Apple nie darüber gesprochen habe, als MVNO aufzutreten. Derartige Pläne verfolge Apple derzeit nicht. 

Quelle: Business Insider

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