Misserfolg der Smartwatch treibt Zulieferer in die roten Zahlen

1 Minute
Apple Watch
Bildquelle: Apple
Die Apple Watch macht wieder einmal von sich Reden - allerdings einmal mehr nicht in sonderlich positivem Zusammenhang. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, leiden Apples Zulieferer unter der schlechten Nachfrage der Smartwatch. Die erwarteten Verkäufe seien nicht erreicht worden, schreibt die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf den Analysten Mark Li.

Der Halbleiterhersteller ASE habe seinen Investoren im Rahmen der Präsentation seiner jüngsten Quartalszahlen verraten, dass Apple weniger Komponenten für die Apple Watch bestellt habe als erwartet worden war. Die Folge: Das Unternehmen machte Verlust. Kalkuliert wurde zwischen April und Juni mit dem Absatz von zwei Millionen Modulen, doch diese Zahl soll weder im zweiten Quartal erreicht worden sein, noch sei davon auszugehen, dass sie im dritten oder vierten Quartal erreicht werde. Mit dem Blick auf das eigentlich lukrative Weihnachtsquartal ist diese Einschätzung eine ziemliche Überraschung.

Apple macht um den Erfolg oder Misserfolg seiner digitalen Armbanduhr ein großes Geheimnis. Im Rahmen der jüngsten Quartalszahlen war eigentlich damit gerechnet worden, dass der US-Konzern erste Verkaufszahlen nennen wird. Stattdessen verwies Apple nur auf einen geglückten Verkaufsstart, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Analyst Li zeigte sich gegenüber dem „Wall Street Journal“ enttäuscht. Man habe zwar nicht damit gerechnet, dass Apple mit der Apple Watch ein Absatzfeuerwerk feiern könne, dass ein Zulieferer nun aber nicht einmal die Gewinnschwelle erreiche, sei eine echte Überraschung.

Quelle: Wall Street Journal

Bildquellen:

  • Apple Watch: Apple
Blick auf die Server eines Rechenzentrums.

Apple ist Amazons Top-Kunde: Die Cloud-Services machen es nötig

Apple bietet mit der iCloud, dem App Store und Diensten wie Apple Music und Apple Pay verschiedene Services an. Dabei nutzt der iPhone-Hersteller die Cloud-Infrastruktur großer Unternehmen wie Amazon oder Microsoft. Die Nutzung der Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) lässt sich Apple dabei ordentlich etwas kosten.
Avatar
Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen