LTE-Kunden versurfen im Schnitt knapp 1 GB Datenvolumen

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Bildquelle: inside-handy.de
Telefónica Deutschland hat das zweite Quartal des laufenden Jahres mit einem deutlichen Kundenwachstum abgeschlossen. Zwischen April und Juni stieg die Zahl der Endkundenanschlüsse um 408.000 auf 48,98 Millionen. Während es im Festnetzgeschäft erneut ein Kundenrückgang ausgewiesen werden musste, lief es im Mobilfunk weit besser. Unter dem Strich blieb wegen der laufenden Integration der E-Plus Gruppe ein hoher Verlust übrig.

Bei den Internet- und Datenanschlüssen musste Telefónica einen Rückgang von 17.000 Zugängen auf 2,36 Millionen verkraften. Davon entfielen 2,12 Millionen Anschlüsse auf klassische Breitbandzugänge. Für Festnetztelefonie wurden Ende Juni noch 2,01 Millionen Anschlüsse verwendet und damit 12.000 weniger als noch Ende März. Dennoch sei gerade im VDSL-Geschäft ein positiver Trend zu erkennen, heißt es seitens des Konzerns.

Deutlich erfreulicher verlief die Performance im Mobilfunk-Segment, wo die Kundenzahl um 438.000 auf 42,62 Millionen zulegte. Dabei wurden zum Stichtag 23,50 Millionen Anschlüsse mit einer Prepaidkarte verwendet, 19,12 Millionen mit einem Laufzeitvertrag. Insgesamt gewann Telefónica im zweiten Quartal 237.000 Prepaidnutzer und 201.000 Vertragskunden.

Konzernchef ist zufrieden

Über einen LTE-Vertrag verfügen inzwischen 6,09 Millionen Kunden – 947.000 Kunden mehr als noch Ende März. Im Schnitt verursachten Kunden mit einem LTE-Tarif 959 MB an Datentraffic pro Monat. Rund 51 Prozent der angeschlossenen SIM-Karten werden laut Berechnungen von Telefónica mit einem Smartphone verwendet. Vor einem Jahr lag die Smartphone-Penetration noch bei rund 33 Prozent. „Wir sind voll auf Kurs, um unsere Ambiitionen für 2015 zu erreichen“, sagte Telefónica-Deutschland-Chef Thorsten Dirks am Mittwoch.

Der Umsatz des Mobilfunk-Netzbetreibers lag im zweiten Quartal bei 1,95 Milliarden Euro und damit knapp 68 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Damals war allerdings die übernommene E-Plus Gruppe noch nicht Teil von Telefónica. Der Mobilfunk steuerte im jüngst abgeschlossenen Quartal 1,69 Milliarden Euro zum Umsatz bei, was einem Plus von fast 90 Prozent entsprach. Um knapp 10 Prozent gefallen ist hingegen der Umsatz im Festnetz- und DSL-Geschäft. Hier wurden nur noch 260 Millionen Euro umgesetzt.

Hohe  Investitionskosten belasten das Ergebnis

Unter dem Strich machte Telefónica aufgrund der noch laufenden Integration der E-Plus Gruppe einen Quartalsverlust in Höhe von 100 Millionen Euro. Vor einem Jahr lag der Fehlbetrag noch bei 24 Millionen Euro. Getrieben wurde der dreistellige Millionenverlust vor allem durch hohe Investitionskosten inklusive zu zahlender Abfindungen an Mitarbeiter, die im Rahmen der E-Plus-Übernahme ihren Job verlieren. Sie beliefen sich zwischen April und Juni auf 242 Millionen Euro.

Quelle: Telefónica Deutschland

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