7.700 Netzstandorte wechseln den Besitzer

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Mobilfunk-Basisstation in Münster
Bildquelle: Hayo Lücke / inside-handy.de
Nach der Fusion von Telefónica Deutschland und E-Plus werden zahlreiche durch Mobilfunkbasisstationen doppelt besetzte Standorte von der Deutschen Telekom übernommen. Das wurde am Montag in München bekanntgegeben. Insgesamt werden 7.700 Netzstandorte an den Bonner Konzern übergeben, heißt es in einer Mitteilung.

Ganz in trockenen Tüchern ist die Übernahme der Standorte allerdings noch nicht. Denn zunächst müssen die Kartellbehörden dem ausgehandelten Deal noch zustimmen. Sollte er am Ende tatsächlich zustande kommen, wird die Telekom die neuen Standorte nutzen können, um das eigene Netz unter anderem über die neu zugekauften Mobilfunkfrequenzen zu erweitern. Zu finanziellen Details haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Telekom-Technik-Chef Bruno Jacobfeuerborn sagte am Montag: „Durch die Übernahme der Standorte können wir unsere Ausbau-Planung schneller umsetzen und unsere Kunden profitieren noch fürher von zusätzlicher Leistung im Telekomnetz.“ Bei den von beiden Seiten gemeinsam ausgewählten Standorten handelt es sich nach Angaben von Telefónica überwiegend um Funkmasten auf Dächern. Telefónica wird sie so lange weiter nutzen können, bis sie im Zuge der laufenden Netzintegration nicht mehr benötigt werden.

Telefónica Deutschland will zukünftig mit rund 25.000 Basisstationen arbeiten

Nach Abschluss der Zusammenführung der beiden Netze von E-Plus und O2 wird Telefónica nach eigenen Angaben auf rund 25.000 Mobilfunkbasisstationen zugreifen können. Durch den nun in vielen Fällen nicht mehr notwendigen Rückbau von Basisstationen werden nicht nur Kosten gespart, sondern es lässt sich auch Techniker-Personal an anderer Stelle einsetzen – zum Beispiel beim Aufbau neuer LTE-Technik.

Quelle: Telefónica Deutschland / Deutsche Telekom 

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