Neues zum nächsten Android-Betriebssystem

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Android M Developer Preview
Bildquelle: Google
Zur Google I/O stellte das Software-Unternehmen eine Developer Preview der kommenden Android-Version M zur Verfügung, damit Entwickler bereits jetzt damit beginnen können, ihre Anwendungen auf die neueste Version des mobilen Betriebssystems zuzuschneiden. Nun spendierte man dieser Preview ein Update. Die Redaktion von inside-handy.de zeigt, was es alles Neues gibt.

Google stellte auf seiner Entwicklerkonferenz I/O im Mai die nächste Android-Version mit dem Buchstaben M vor. Noch bevor enthüllt wird, welche süße Leckerei sich hinter diesem Buchstaben verbirgt, stellte der Suchmaschinen-Gigant die neuen Features seiner Mobil-Plattform den interessierten Entwicklern vor. Dazu gehören unter anderem das Bezahlsystem Android Pay, aber auch ein überarbeitetes Berechtigungs- und Intent-System und die Doze-Funktion, die das System bei Nichtbenutzung in eine Art Tiefschlaf versetzt und so den Akku schont.

Nun hat Google die Developer Preview des neuen Systems ein erstes Mal aktualisiert. Zum einen hat man in Mountain View natürlich daran gearbeitet, Fehler in der ersten Preview-Version auszumerzen. Zum anderen ist man bei der Anpassung der Berechtigungen ein gutes Stück weitergekommen. So wird ein Android-M-Handy, wenn man es per USB an einen PC anschließt, nun standardmäßig in den Nur-Laden-Modus versetzt. Um Daten mit dem PC auszutauschen bedarf es einer gesonderten Berechtigung durch den Benutzer. Auch die Unterstützung für Bluetooth-Eingabestifte hat Google verbessert, um es Entwicklern zu ermöglichen sekundäre Aktionen bei einem Knopfdruck auf dem Stift auszuführen.

So wird die Developer Preview installiert

Hat man bereits ein kompatibles Gerät mit der ersten Developer Preview im Einsatz, kommt das Update einfach „over the air“, kann also direkt auf das Gerät heruntergeladen werden. Hat man bisher keine Developer Preview installiert, bietet Google auf seiner Website Systemimages zum Download an, die auf das Gerät geflasht werden müssen. Unterstützt werden das Nexus 5, Nexus 6, Nexus 9 und der Nexus Player.

Plattform-Features und API sind laut Google fast fertig. Man plant daher nach wie vor, das fertige System im Herbst – und somit rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft – zu veröffentlichen. Dann erfahren wir auch, ob das neue System nun „Muffin“, „Marshmallow“ oder doch „Milky Way“ heißen wird.

Quelle: Android Developers Blog

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