Neuer LTE-WLAN-Hotspot für bis zu zehn SIM-Karten vorgestellt

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Neuer Goodspeed-LTE-Hotspot von ZTE
Bildquelle: Uros
Wer häufig im Ausland unterwegs ist, wird das Problem kennen: Mobiles Internet ist vor Ort oft sehr teuer, ein regelmäßiger SIM-Karten-Wechsel nervig und ein WLAN-Hotspt manchmal schwer zu finden. Uros möchte Abhilfe schaffen und bietet ab Juli einen neuen mobilen LTE-WLAN-Hotspt an, der zusammen mit ZTE für den mobilen Datendienst Goodspeed entwickelt wurde. Das Besondere an dem Gerät: Es bietet Platz für bis zu zehn SIM-Karten.

Der LTE-WLAN-Hotspot MF900 ist 123 x 62 x 14 Millimeter klein und wiegt nach Angaben des Herstellers 125 Gramm. Er lässt sich in allen gängigen LTE-, UMTS- und GSM-Netzen nutzen, um eine Mobilfunk-Verbindung aufzubauen. Anschließend ist es möglich, bis zu 15 WLAN-fähige Endgeräte mit dem Hotspot zu verbinden, um mobil im Internet zu surfen. Damit eignet sich der MF900 auch gut für kleine Teams, die im Ausland unterwegs sind.

Die maximal mögliche Download-Geschwindigkeit liegt bei 150 Mbit/s, im Upload sind bis zu 50 Mbit/s möglich. Zu beachten ist allerdings, dass es sich dabei um technische Maximalwerte handelt, die normalerweise nicht erreicht werden. Der integrierte Akku hat eine Kapazität von 3.200 mAh und es wird eine Laufzeit von bis zu zwölf Stunden versprochen. Je mehr Geräte mit dem Hotspot verbunden sind, desto geringer fällt die Laufzeit am Ende allerdings aus.

Durchaus praktisch für den Nutzer: Informationen zur Netzstärke und zur noch verbleibenden Akkuladung werden auf einem 128 x 128 Pixel großen Display dargestellt. Ab Juli soll das neue Gerät über Goodspeed-Direktvertriebskanäle verfügbar sein. Erst später ist ein Verkauf unter www.goodspeed.io vorgesehen. Was der neue LTE-WLAN-Hotspot kosten wird, ist inzwischen auch bekannt. Der Preis wird sich auf dem Niveau bewegen, den auch das aktuelle UMTS-Modell kostet: 239 Euro.

Mobile Datenverbindungen mit Goodspeed sind kein Schnäppchen

Mobile Datenverbindungen mit Goodspeed sind von Land zu Land unterschiedlich teuer. Wer sich für die von einer Grundgebühr befreite Tarifvariante entscheidet, muss für 500 MB beziehungsweise 1 GB (abhängig vom Zielland) 16,50 Euro zahlen. Wird die Tarifvariante mit knapp 10 Euro Grundgebühr pro Monat gewählt, werden abhängig vom Zielland 5,90 oder 9,90 Euro Euro pro 500 MB beziehungsweise 1 GB fällig. Schnäppchenpreise sind das gerade für privat reisende Gelegenheitssurfer nicht und es kann sich durchaus lohnen, etwas Zeit in die Suche nach einem kostenlosen WLAN-Hotspot vor Ort zu investieren.

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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