Finnen wollen ihre neuen Handys aber nicht selbst bauen

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Nokia-Logo MWC-Stand
Bildquelle: inside-handy.de
Nun also doch: Nokia will ab 2016 wieder Smartphones bauen. Diese Absicht erklärte Konzernchef Rajeev Suri gegenüber dem "Manager Magazin". Suri sagte dem Blatt: "Wir werden uns nach geeigneten Partnern umsehen." Selbst bauen will Nokia seine Smartphones aber nicht. Die Marke soll vielmehr von Mobiltelefonherstellern lizenziert werden.

Nokia hatte 2013 sein Handygeschäft an Microsoft verkauft und in diesem Zusammenhang in den Verträgen auch die Bedingung unterschrieben, bis Mitte 2016 keine eigenen Smartphones zu fertigen. Diese Frist werde Nokia einhalten, sagte Suri nun. Gleichzeitig kündigte er an, den Markt mit attraktiven Telefonen versorgen zu wollen: „Microsoft stellt Handys her, wir würden sie lediglich designen und den Markennamen per Lizenz zur Verfügung stellen. Aber natürlich wären wir in der Lage anzugreifen, sonst könnten wir es gleich sein lassen.“

Eine Markenlizenz für die Herstellung von Tablets hatte Nokia bereits an den iPhone-Hersteller Foxconn erteilt. Das Nokia N1 wurde bereits im November 2014 vorgestellt und im Januar dieses Jahres in China eingeführt. Es wurde auch auf dem Mobile World Congress in Barcelona gezeigt, hat seinen Weg nach Europa bisher aber nicht gefunden.

Nokia N1: Hands-On-Fotos

Quelle: Manager Magazin

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