2-Meter-Bildschirm mit Windows 10 für 22.449 Euro kommt im September

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Ein Meeting mit dem Microsoft Surface Hub
Bildquelle: Microsoft
Microsoft rühmt Windows 10 als Betriebssystem für alle Geräteklassen und wird einige Geräte auch selbst herstellen, zum Beispiel den Surface Hub. Das Großbild-Gerät ist zur Ausstattung von Konferenzräumen konzipiert und verfügt über eine spezielle Oberfläche, die das gemeinsame Konferieren erleichtern soll. Nun kündigte Microsoft die Vorbestellbarkeit des Geräts an.

Surface Hub basiert auf Windows 10 und eignet sich für die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Benutzer. Software und Services wie Microsoft Office, Skype for Business, OneNote und Windows Universal Apps ermöglichen eine produktive und kreativitätsfördernde Zusammenarbeit in Gruppen, die über traditionelle Konferenzraum-Szenarien hinausgeht. Als „All-in-One“-Gerät bietet Surface Hub eine Alternative zu gängigen Videokonferenzsystemen oder bestehenden, digitalen Whiteboards.

Neben der Einbindung mobiler Geräte in laufende Konferenzen hebt Microsoft das unkomplizierte Teilen von Informationen und Inhalten hervor. Über OneNote lassen sich beispielsweise gemeinsam Ideen, Aufgaben oder nächste Schritte miteinander teilen, bearbeiten oder organisieren. Mitschriften aus Meetings können sofort zur Verfügung gestellt werden, während des Meetings lassen sich wichtige Fragen telefonisch klären. Mittels Stift- und Touch-Eingabe lassen sich Inhalte einfach von mehreren Personen gleichzeitig bearbeiten. Neben den integrierten Apps kann der Surface Hub auch Windows Universal Apps auf den großen Bildschirm bringen.

Für optimierte Audio- und Videokonferenzen verfügt der Surface Hub über eine Mikrofon-Technologie, die störende Hintergrundgeräusche eliminieren soll während zwei Full-HD-Kameras praktisch den gesamten Konferenzraum im Blick haben. Das Gerät kommt in zwei Bildschirm-Größen mit 55 Zoll (151 x 80 cm) oder 84 Zoll (220 x 117 cm) Bildschirmdiagonale, das kleinere Modell verfügt über eine Full-HD-Auflösung, das größere kommt mit 2K-Display. Die Multi-Touch-Displays der beiden Geräte registrieren bis zu 100 Berührungen gleichzeitig.

Im „kleinen“ Surface Hub arbeitet ein Intel Core i5 Prozessor, dem großen Bruder hat man einen i7 spendiert. Beide Geräte verfügen über schnelles WLAN, Bluetooth 4.0 und sind NFC- und Miracast-fähig. Zum Lieferumfang gehören außerdem 2 Surface-Hub-Stifte, eine Microsoft All-In-One-Media-Tastatur und ein Netzkabel. Neben Windows 10 findet sich auf der 128 GB SSD-Festplatte auch Microsoft Office, diesem und anderen Apps stehen 8 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung.

Für die 47,6 kg Hardware veranschlagt der Redmonder Software-Riese 7.896 Euro, das 127 kg wiegende 84-Zoll-Modell soll 22.449 Euro kosten. Da sich das Angebot ausschließlich an Geschäftskunden richtet, dürfte dazu noch die Mehrwertsteuer kommen. Bezogen werden kann das ab September lieferbare Gerät über lokale, autorisierte Vertriebspartner von Microsoft: Bechtle, Datavision, Glück & Kanja, Global Media Services (GMS). Bestellungen nehmen diese ab dem 1. Juli 2015 entgegen.

Quelle: Microsoft

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