Manuel Cubero springt als Übergangs-Chef ein

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Vodafone-Interims-Chef Manuel Cubero.
Bildquelle: Vodafone
Der gemessen an der Kundenzahl kleinste deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber hat einen Nachfolger für den überraschend aus seinem Amt scheidenden Konzernchef Jens Schulte-Bockum gefunden. Der bisherige Festnetz-Chef Manuel Cubero soll das Deutschland-Geschäft von Vodafone leiten - allerdings nur vorübergehend, bis ein endgültiger Nachfolger für Schulte-Bockum gefunden wurde.

In einer Unternehmensmitteilung ist Vodafone bemüht, die Kontinuität in der Übergangsphase herauszustellen. De facto lässt die nur kommissarische Installation Cuberos als Sprecher der Geschäftsführung aber auch Schlüsse zu, dass Vodafone offensichtlich nicht in der Lage ist, auf die Schnelle einen dauerhaften Nachfolger von Schulte-Bockum zu präsentieren. Wie es scheint, wurde das Unternehmen von dem Rücktritt seines Noch-Chefs wahrlich eiskalt erwischt.

Bis Ende Juni werde Schulte-Bockum Vodafone Deutschland noch führen, dann übernehme zum 1. Juli Cubero, heißt es weiter. Und zwar so lange, bis ein neuer Vorsitzender der Geschäftsführung bestellt werde, heißt es seitens Vodafone. Dann werde der gebürtige Spanier Cubero die neu geschaffene Stelle des Chief Commercial Officer übernehmen, soll also starke Werbestrategien entwickeln, um neue Kunden für Vodafone zu begeistern. Die gleiche Stelle hatte er zwischen 2007 und 2009 schon bei Kabel Deutschland inne.

Offiziell heißt es seitens des Netzbetreibers, die neue Stelle in der Vodafone-Geschäftsführung sei notwendig, um das Privatkundengeschäft im Mobilfunk und Festnetz sowie im Vertrieb und Service enger zu verzahnen und weiter auszubauen. Die fortlaufende Integration von Kabel Deutschland in den Vodafone-Konzern sei davon nicht betroffen.

Quelle: Vodafone

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