2.200 Stellen werden am schwedischen Heimatmarkt gestrichen

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Bildquelle: Ericsson
In diesen Tagen bei einem schwedischen Telekommunikationskonzern zu arbeiten, kann mit enormen Problemen für die eigene Zukunft verbunden sein. Nachdem zu Wochenbeginn Sony Mobile den Abbau von 1.000 Stellen in Schweden angekündigt hatte, setzt nun auch Ericsson in seinem Heimatland den Rotstift an.

Der weltgrößte Netzwerkausrüster wird in Schweden 2.200 von 17.000 Arbeitsplätzen abbauen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Dabei sollen die Jobs vor allem in den Bereichen Forschung und Entwicklung wegfallen. Auch im Segment Einkauf ist eine Reduzierung der Belegschaft vorgesehen.

Von 2017 an wolle Ericsson die Kosten um jährlich umgerechnet eine Milliarde Euro reduzieren. Das koste zwar im Rahmen der Restrukturierung zunächst knapp eine halbe Milliarde Euro, solle sich zukünftig aber positiv auf die eigenen Bilanzen auswirken. Weltweit sind bei Ericsson etwa 115.000 Menschen angestellt. Der Stellenabbau war bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden, nun folgen die ersten konkreten Maßnahmen.

Quelle: Ericsson

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