UMTS-Netze werden ab Ende März zusammengeschaltet

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Logos Telefonica O2 E-Plus
Bildquelle: inside-handy.de
Telefónica Deutschland macht Nägel mit Köpfen: Ab Ende März wird damit begonnen, die beiden bisher unabhängig voneinander betriebenen Mobilfunknetze von E-Plus und O2 zusammenzuführen. 

Ein sogenanntes National Roaming soll dafür sorgen, dass Kunden von E-Plus auch das Netz von O2 nutzen und O2-Kunden im Gegenzug auf das Netz von E-Plus zugreifen können werden – allerdings nicht ohne Einschränkungen. Das erklärte Telefónica-Deutschland-Chef Thorsten Dirks am Dienstagabend am Rande des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona.

Die Grundidee: Überall dort, wo E-Plus-Kunden auf ein schlecht ausgebautes UMTS-Netz treffen und wo ein besser ausgebautes LTE-Netz von O2 zu finden ist, erfolgt automatisch ein kostenloser Netzwechsel. Umgekehrt wechseln die Smartphones von O2-Kunden überall dort in das UMTS-Netz von E-Plus, wo dieses eine bessere Verfügbarkeit garantiert. Wohlgemerkt: Das National Roaming wird nur in den beiden UMTS-Netzen angeboten, nicht in den GSM- oder LTE-Netzen der E-Plus Gruppe und von O2.

Nachdem in den zurückliegenden Wochen erste Tests erfolgreich abgeschlossen wurden, wird das National Roaming ab Ende März schrittweise aktiviert und soll ab dem 15. April bundesweit zur Verfügung stehen, versprach Dirks. Es wird allen Kunden aller Marken des Telefónica-Konzerns zur Verfügung gestellt – sowohl Vertragskunden als auch Nutzern einer Prepaidkarte.

Der LTE-Netzausbau geht weiter

„Damit machen wir bei der Datenversorgung einen massiven Schritt nach vorn“, sagte der Telefónica-Chef und verriet außerdem: „Bis zum Jahr 2016 wollen wir mehr als 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit LTE versorgen können.“

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