Jolla hat sein Tablet und Sailfish OS 2.0 im Gepäck

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Jolla Tablet
Bildquelle: inside-handy.de
Das finnische Start-up-Unternehmen Jolla feierte im vergangenen Jahr Erfolge mit seinem ersten Tablet, dass durch eine Kickstarter-Kampagne bei Indiegogo finanziert wurde. Auf dem diesjährigen MWC wird das Tablet erneut präsentiert sowie auch die neue Version des hauseigenen Betriebssystem Sailfish OS.

Jolla Tablet

Das Tablet, welches bereits Ende 2014 finanziert wurde, soll also dieses Jahr im 2. Quartal auf dem Markt erscheinen. Das Gerät präsentiert sich mit einem 7 Zoll großen Display, welches mit 2.048 x 1.536 Pixeln auflöst. Unter der Haube arbeitet ein 1,8 GHz schneller Intel-Atom-Prozessor mit vier Kernen und 64-Bit-Architektur. Unterstützt wird dieser von einem 4.450 mAh starken Akku. Der Arbeitsspeicher bietet Nutzern 2 GB, die Kapazität des internen Speichers liegt, je nach Modell, bei 32 oder 64 GB. Letzterer kann mit Hilfe einer Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB aufgestockt werden.

Außerdem bietet das Jolla Tablet eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine Kamera mit 2 Megapixeln auf der Front. Videos können in Full-HD-Qualität gedreht werden. Nicht zuletzt bietet es seinen Nutzern Bluetooth 4.0, GPS und GLONASS, USB 2.0 und WLAN. Als Betriebssystem kommt das hauseigene System Sailfish 2.0 zum Einsatz.

Zu erwerben ist das Tablet ausschließlich über die Indiegogo-Kampagne für rund 250 US-Dollar.

Jolla Tablet: Hands-On-Fotos

Sailfish OS

Im vergangenen Jahr brachte Jolla die erste Version seines eigenen Betriebssystems, Sailfish OS, auf den Markt. In diesem Jahr folgt das Update auf die nächste Version, Sailfish OS 2.0. Das finnische Unternehmen will hier mit dem Hersteller Intel zusammenarbeiten. Als Unterstützung sollen hier die Atom-Prozessoren Baytrail-Basis sowie Atom X3 dienen.

Daneben soll das Update in Zukunft für ein besseres User-Interface sorgen, einen besseren Multi-Taskig-Support sowie eine bessere Unterstützung für Android-Anwendungen. Besonders betont wird jedoch, dass Sailfish OS ein Open-Source-Betriebssystem ist und bleibt – was nichts Geringeres bedeutet, als das jeder Nutzer nachvollziehen kann, wie die Software funktioniert und arbeitet. Nicht zuletzt verspricht Jolla, keine Nutzerdaten verkaufen zu wollen.

Quelle: Jolla

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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