Kein Sex mehr auf Snapchat - Stripper müssen draußen bleiben

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Wie The New York Times berichtet, versuchen immer mehr Stripper, die App Snapchat als kommerziellen Schauplatz zu nutzen, seitdem die Bezahlfunktion Snapcash eingeführt wurde. Sowohl Frauen als auch Männer würden Nacktfotos oder ähnliche erotische Aufnahmen gegen Geld anbieten. Snapchat will dies nun unterbinden und entsprechende Konten schließen.

“Behalten Sie Ihre Kleidung an“, appelliert Snapchat aktuell an alle Beteiligten und kündigt an, alle entsprechenden Nutzerkonten schließen zu wollen. Nach einem Test der New York Times waren demnach innerhalb von einer Woche 28 von 30 Konten nicht mehr verfügbar. Wie Snapchat erklärt, habe das Unternehmen hochentwickelte Systeme, um Missbrauch zu erkennen und aggressiv dagegen vorgehen zu können.

Ende des vergangenen Jahres startete Snapchat in Zusammenarbeit mit dem Zahlungsanbieter Square die Bezahlfunktion Snapcash, mit der es Nutzern ermöglicht wird, Geld an andere Nutzer zu senden – allerdings nur in den USA. Um die Funktion in Anspruch nehmen zu können, muss man Snapcash freischalten und seine Kreditkarteninformationen hinterlegen. Ist dies erfolgt, müssen Nutzer im Chat ein Dollarzeichen sowie einen Betrag hinzufügen. Danach können die Geldbeträge mittels dem grünen Knopf an das gewünschte Bankkonto überwiesen werden.

Dadurch, dass Stripper Snapchat durch Snapcash nun als kommerzielle Plattform nutzen, werden sowohl die Richtlinien der App als auch der Jugendschutz verletzt. Der extra eingerichtete “Snapchat Safety Center“ erinnerte Jugendliche daran, dass Nacktbilder für unter 18-jährige nicht erlaubt seien: “Verwenden Sie Snapchat nicht für illegale Machenschaften.“ Wie The New York Times weiter berichtet, sollen die kostenpflichtigen Bilder der Stripper zwischen 1 und 5 US-Dollar gekostet haben, personalisierte Shows lagen deutlich darüber.

Quelle: The New York Times

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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