Weniger Kunden, rückläufiger Umsatz aber mehr Gewinn

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Bildquelle: Freenet Group
Die Freenet-Gruppe, zu der unter anderem Mobilfunkmarken wie mobilcom-debitel und klarmobil.de gehören, hat das vierte Quartal mit einem deutlichen Kundenverlust abgeschlossen. Das geht aus dem am späten Dienstagabend vorgelegten vorläufigen Quartalsbericht für das Jahr 2014 hervor.

Demnach reduzierte sich die Zahl der klassischen Prepaidkunden zwischen Oktober und Dezember vergangenen Jahres um 120.000 auf 3,81 Millionen. Rückläufig entwickelte sich auch der Kundenstamm so genannter No-Frills-Marken wie Callmobile und Debitel-Light: um 20.000 auf 2,91 Millionen.

Gleichzeitig wurde ein ordentliches Wachstum im wichtigen Vertragskundengeschäft erzielt. Hier legte die Kundenzahl um 40.000 auf 6,01 Millionen zu. Insgesamt standen Ende 2014 12,73 Millionen Kunden bei Freenet unter Vertrag – 560.000 weniger als noch ein Jahr zuvor.

Umsatz rückläufig, Gewinn gesteigert

Finanziell musste Freenet das Jahr 2014 mit einem Rückgang des Umsatzes abschließen. Er reduzierte sich um 4,8 Prozent auf 3,04 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 2,3 Prozent auf 365,6 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn in Höhe von 248,2 Millionen Euro übrig – nach 238,9 Millionen Euro im Jahr 2013.

Für 2015 hat sich Freenet unter anderem vorgenommen, die eigenen Kunden in Tarife zu migrieren, in denen mehr Highspeed-Datenvolumen zur Verfügung steht. Der Fokus bei der Vermarktung soll auf Offline-Kanäle gelegt werden. Unter anderem wird es verstärkt Kampagnen rund um das Themengebiet Smart Home geben. Das EBITDA soll im laufenden Jahr auf 370 Millionen Euro wachsen und 2016 etwa 375 Millionen Euro betragen.

Quelle: Freenet

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