Universitäten verbannen Smartwatches aus Prüfungssälen

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Smartwatches
Bildquelle: inside-handy.de
Einen Spickzettel hat wohl jeder schon einmal in seiner Schul- oder Studienzeit benutzt. Doch was früher auf einen Zettel in 2 Punkt Schriftgröße geschrieben wurde kann mittlerweile nicht nur über das Smartphone, sondern auch über die Smartwatches auch aus dem Internet gezogen werden. Das führte schon vor langer Zeit zum Verbot von Handys in Prüfungen oder in der gesamten Schule; jetzt folgt die Smartwatch diesem Beispiel.

Universitäten rätseln schon seit 2014, wie man das Spicken durch Smartwatches verhindern kann. Eine Lösung war, alle Uhren vom Prüfer kontrollieren zu lassen, und die Smartwatches einzusammeln. Bei mehreren hundert Prüflingen stellte sich das allerdings als utopisch heraus. Auch die immer größere Ähnlichkeit der smarten Uhren mit herkömmlichen Zeitmessern stellt die Prüfer laut BuzzFeed News vor anscheinend unüberwindliche Probleme.

Die Lösung hat nun die London City University: Sie verbietet alle Arten von Armbanduhren und hängt im Gegenzug vermehrt Wanduhren in ihren Prüfungssälen auf. Dazu verteilen die Professoren Tischuhren, die den Studenten die Zeit anzeigen, ohne dabei eine latente Gefahr des Betrugs bergen.

Quelle: BuzzFeed News

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