"Samsung könnte Nokia und Blackberry folgen"

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Marktanteile Westeuropa: Samsung, Apple, Nokia, Sony, LG
Bildquelle: inside-handy.de
Samsung hatte kein gutes Jahr 2014 und in der Fachwelt wird der Abgesang auf den Marktführer immer lauter. Im vergangenen Jahr war Samsung einer der wenigen Hersteller der kein dickes Wachstum im Smartphone-Markt verbuchen konnte und auch das Flaggschiff und der Hoffnungsträger Galaxy S5 wurde nicht wie seine Vorgänger zum erhofft durchschlagenden Markterfolg. Nun streut Motorola-Manager Rick Osterloh Salz in die koreanischen Wunden.

Osterloh, Manager des von Lenovo übernommenen Smartphone-Herstellers Motorola, rechnet mit einer Entthronung Samsungs in naher Zukunft. So sei eine Wachablösung alle sieben Jahre zu verzeichnen. In einem Interview mit dem Magazin Forbes orakelt er, dass es Samsung wie schon Nokia und Blackberry ergehen wird. So seien die ehemals führenden Unternehmen nicht mehr so marktrelevant wie in der Vergangenheit.

Osterloh bekräftigt die Wichtigkeit des chinesischen Marktes: „Du kannst kein weltweit agierender Smartphone-Hersteller sein, wenn du in China nicht dick im Geschäft bist.“ Erst vergangene Woche hat man bei Motorola damit begonnen seine Produktpalette rund um das Spitzenmodell Moto X und das erfolgreiche und ambitionierte Einsteigergerät Moto G im Reich der Mitte anzubieten.

Dort trifft man auf einen sehr harten Konkurrenzkampf, der auch Samsung die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Unternehmen wie Xiaomi oder Oppo bieten qualitativ gute und ordentlich ausgestattete Smartphones zu geringen Preisen an, die die Marge pro Gerät in den Keller stürzen lassen. Allerdings gibt es auf dem chinesischen Markt ebenfalls einen Hang zum Exklusiven. So konnte Apple sein iPhone 6 und sein iPhone 6 Plus in der größten Volkswirtschaft der Welt sehr gut an den Mann bringen.

Quelle: Forbes

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