Eine Million Smartphones in Deutschland verkauft

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Huawei
Bildquelle: Huawei
Huawei ist es im vergangenen Jahr gelungen, in Deutschland mehr als eine Million Smartphones zu verkaufen. Das verriet Vize-Europa-Chef Haifeng Ling in einem Gespräch mit dem “Handelsblatt”. Zu den fünf Milliarden Dollar, die 2014 in Europa umgesetzt wurden, habe Deutschland einen “signifikanten Anteil” beigesteuert.

Für das laufende Jahr sei vorgesehen, den Smartphone-Absatz in Deutschland deutlich auszubauen, konkrete Zahlen nannte der Manager aber nicht. Konzernweit sei geplant, den Verkauf von Mobiltelefonen um rund 30 Prozent zu steigern. Das soll vor allem gelingen, indem Produkte verkauft werden, die lokal auch wirklich gefragt sind. „Wir mussten seit unserem Europa-Start im Jahr 2005 verstehen, was der hiesige Markt verlangt. Lokalisierung ist in unserer Strategie ganz zentral“, sagte Ling der Zeitung.

Grundsätzlich sei es für Huawei in Deutschland schwieriger zu agieren, als für andere Smartphone-Hersteller. „Es gibt teilweise noch starke Vorurteile gegen chinesische Unternehmen. (…) Viele Vorurteile sind historisch bedingt. Einige meinen, China sei noch immer ein kommunistisches Land, wie damals die DDR. Dabei ist China eigentlich eine freie Wirtschaft – teilweise sogar freier als Deutschland.“ In vielen Bereichen müssten weniger Regeln beachtet werden und es gebe mehr Freiheiten, zu gestalten, meint Ling.

Dass es chinesischen Produkten an Sicherheit mangele, kann der Huawei-Manager nicht verstehen. Hinter Gerüchten, Huawei spioniere seine Nutzer im Auftrag der chinesischen Regierung aus, stecke manchmal Protektionismus. „Wir beleben den Wettbewerb, das wird nicht überall gerne gesehen.“

Quelle: Handelsblatt

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