Rekordzahlen von Motorola: 10,6 Millionen verkaufte Smartphones

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Lenovo-Motorola-Deal
Bildquelle: Lenovo
Lenovo hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres aufgrund einer deutlich verbesserten Performance im Smartphone-Geschäft einen Umsatzanstieg von 31 Prozent verzeichnen können. Wie das chinesische Unternehmen am Dienstag bekanntgab kletterte der Konzernumsatz von 10,8 auf 14,1 Milliarden US-Dollar.

Dazu trug allein die Mobil-Sparte, zu der auch das von Google übernommene Geschäft von Motorola zählt, 3,4 Milliarden Dollar bei. Der Sparten-Umsatz entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem vierten Quartal 2013. Apropos Motorola: Die Smartphone-Marke setzte zwischen Oktober und Dezember 10,6 Millionen Smartphones ab – so viele wie nie zuvor, teilte Lenovo mit.

Künftig soll die zugekaufte Marke Motorola auch am lukrativen chinesischen Markt an den Start geschickt werden, um Marktanteile zu gewinnen. Damit will Lenovo auch in den kommenden Quartalen weiteres Wachstum erreichen. Für Lenovo als Konzern gewinnt aber insbesondere das Export-Geschäft immer mehr an Bedeutung. Denn mehr als 60 Prozent der produzierten Smartphones werden inzwischen abseits des chinesischen Heimatmarktes verkauft. Während Lenovo Smartphones in erster Linie in Asien und Afrika verkauft, ist die Marke Motorola insbesondere in Westeuropa, Nordamerika und Australien stark.

Gewinn geht zurück

Die rasante Expansionsstrategie von Lenovo – der Konzern hatte sich vor einigen Monaten auch den deutschen Computerhersteller Medion gekauft – geht allerdings ins Geld. Der Konzerngewinn reduzierte sich im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 253 Millionen Dollar.

Quelle: Lenovo

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