Deutsche sehen mobile Bezahl-Systeme kritisch

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Bezahlen bei EDEKA mit dem Smartphone
Bildquelle: Edeka
Niemand in der Mobilfunk-Szene hat Zweifel daran, dass einer der kommenden Trends das mobile Bezahlen mit dem Smartphone sein wird. Zwar sind viele Abrechnungsmethoden derzeit noch umständlich und lösen deswegen wenig Begeisterung bei Endkunden aus, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass im Hintergrund an neuen Möglichkeiten gearbeitet wird. Einen Aspekt müssen die Anbieter für mobile Zahlungsdienste vor allem berücksichtigen: die Sicherheit.

Laut einer aktuellen Umfrage der Targobank lehnen noch immer 43 Prozent der in Deutschland lebenden Smarphone-Nutzer das Bezahlen mit dem Smartphone ab, 22 Prozent gaben im Rahmen der Studie „Omnikanalbanking“ an, die passenden Angebot nicht ausreichend zu kennen. An der Umfrage nahmen 1.000 Personen ab 18 Jahren teil.

Die Skepsis gegenüber mobilen Zahlungsdiensten ist vor allem bei bankfremden Apps wie Yapital oder Google Wallet groß: 74 Prozent der Befragten gaben an, derartige Apps für unsicher zu halten. Zudem erklärten 61 Prozent der Befragten, dem mobilen Bezahlen über einen NFC-Chip zu misstrauen und für mehr als jeden Zweiten (55 Prozent) sind selbst die mobilen Bezahlmethoden von Banken selbst nicht sicher genug.

Außerdem konnte die Targobank mit ihrer Studie herausfinden, dass auch das für viele Nutzer schon zum Alltag zählende Online-Banking immer häufiger kritisch beäugt wird. Jeder Fünfte habe schon einmal wegen Sicherheitsbedenken eine Transaktion abgebrochen, heißt es seitens des Finanzainstituts unter Berufung auf die Umfrageergebnisse.

Quelle: Targobank

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