SIM-Karte für kostenlose Whatsapp-Nachrichten in 150 Ländern kann richtig teuer werden

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WhatSIM
Bildquelle: WhatSIM
Wer mit dem Smartphone durch die Welt reist, ist froh, wenn er günstig mit Freunden oder Kollegen kommunizieren kann. Dabei wollen künftig auch die Betreiber von WhatSIM helfen, die eine SIM-Karte auf den Markt gebracht haben, die in 150 Ländern bei mehr als 400 Mobilfunk-Netzbetreibern für die Kommunikation per WhatsApp verwendet werden kann. So kostenlos wie es beworben wird, ist das Angebot aber nicht.

Zunächst die generellen Fakten: Die SIM-Karte bucht sich in dem bereisten Land automatisch in ein vor Ort verfügbares Partnernetz ein und erlaubt anschließend den Empfang und Versand von WhatsApp-Nachrichten. Die Abrechnung erfolgt per Jahrespauschale und liegt bei 10 Euro. Regional, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern, werden sogar nur 5 Euro verlangt. Weitere Fixkosten müssen nicht einkalkuliert werden. Für zwölf Monate ist es nach Zahlung möglich, unbegrenzt viele WhatsApp-Nachrichten über die SIM-Karte zu verschicken. Zusätzliche Kosten für die Datenverbindung im Ausland fallen im Rahmen der Nutzung von WhatsApp nicht an.

Zu beachten gibt es aber doch etwas. Denn nur Textnachrichten sind mit keinen weiteren Kosten verbunden. Wer Fotos, Videos oder Sprachnachrichten über WhatSIM verschicken möchte, muss Extra-Guthaben für so genannte Credits nachbuchen. Ein Foto, das zum Beispiel aus der EU nach Deutschland geschickt wird, kostet 20 Credits, für den Versand aus exotischeren Ländern wie Argentinien, der Dominikanischen Republik oder von Mauritius werden pro Foto 200 Credits fällig. Noch teurer wird es bei Videos. Pro Video werden zwischen 100 und 800 Credits benötigt. Vor dem Hintergrund, dass für 5 Euro 1.000 Credits gutgeschrieben, werden, ein ziemlich teurer Spaß.

Der Versand von SMS ist mit der WhatSIM ebenso wenig möglich wie das Telefonieren. Auch Internetverbindungen abseits des WhatsApp-Datenverkehrs sind nicht möglich. Die Nutzung beschränkt sich einzig und allein auf WhatsApp-Verbindungen. Nicht zu verwechseln ist das neue Angebot mit der WhatsApp-SIM, die von der inzwischen zu Telefónica gehörenden E-Plus Gruppe vermarktet wird. 

Quelle: WhatSIM

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