Apple: Fingerabdrücke möglicherweise bald in der iCloud hinterlegt

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Touch ID des iPhone 5s von Apple
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Wie aus einem neuen Patentantrag von Apple hervorgeht, will das Unternehmen aus Cupertino augenscheinlich ein neues System zum Entsperren von Geräten einführen. Wie in dem Antrag beschrieben wird, sollen Fingerabdrücke in der iCloud gespeichert werden. Dadurch wird das Entsperren von mehreren Geräten durch nur eine Person möglich.
Apple Touch ID iCloud Patentantrag
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Der neue Patentantrag von Apple beschreibt, dass es in Zukunft überflüssig werden könnte, sich bei mehreren Geräten mittels Fingerabdruck einzeln anzumelden. Mit der neuen Idee können Nutzer ihren Fingerabdruck an einem Gerät, wie dem iPhone, registrieren und danach verschlüsselt in der iCloud speichern. Um den Abdruck zu hinterlegen braucht es jedoch die Zustimmung des Nutzers. Ist dieser Prozess erfolgt, kann der Nutzer beispielsweise sein iPad mit der Touch ID und dem dazugehörigen iTunes-Kennwort eingeben. Dadurch werden dann die Fingerabdruckinformationen heruntergeladen und eingesetzt.

Apple Touch ID iCloud Patentantrag
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Zusätzlich zur Authentifizierung soll neben dem Kennwort ein Fingerabdruck auf dem Homebutton dienen. Die Synchronisation des Geräts wird letztendlich erst dann durchgeführt, wenn der Abdruck auf dem Homebutton und der aus der iCloud übereinstimmen. Weiter heißt es in dem Patentantrag, dass nicht nur eine Übertragung über die iCloud, sondern auch über Bluetooth oder NFC möglich sein könnte. Letzteres könnte für Nutzer sicherer sein als der Weg über das Internet.

Es ist fraglich, ob Apple dieses System tatsächlich realisieren wird. Bislang erklärte Apple, dass biometrische Daten von der Touch ID immer auf dem jeweiligen iOS-Gerät bleiben und niemals an den Apple-Server oder die iCloud übertragen werden würden. Zudem wurde der Patentantrag bereits im Juli 2013 eingereicht, aber erst jetzt veröffentlicht.

Apple Touch ID iCloud Patentantrag
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Quelle: Free Patents Online  via Apple Insider

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  • Touch ID des iPhone 5s von Apple: Apple
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Rückseite des iPhone X auf einer Zeitung

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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