Kostenpflichtige Apps für iOS kosten fortan mindestens 99 Cent

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Apple jubelt. Über sich selbst und die Erfolge, die mit dem App Store erzielt werden konnten. Nach einem offenbar sehr erfolgreichen Weihnachtsgeschäft, das für viele Menschen mit neuen Apple-Produkten verbunden war, sei in der ersten Januarwoche ein neuer Rekord an Transaktionen im App Store aufgestellt worden, teilte Apple mit. Parallel dazu wurde nun unter anderem in Deutschland die angekündigte Preiserhöhung von Apps durchgesetzt.

Kunden aus der ganzen Welt haben laut Mitteilung des US-Konzerns in der ersten Januar-Woche knapp eine halbe Milliarde US-Dollar für Apps und In-App-Käufe ausgegeben und der Neujahrstag sei der bisher erfolgreichste in der Geschichte des App Stores gewesen. Schon 2014 sei die Zahl der Transaktionen gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent gestiegen und habe durch den Verkauf von Apps mehr als 10 Milliarden US-Dollar Umsatz für Entwickler generiert. Insgesamt hätten Entwickler bis heute mehr als 25 Milliarden US-Dollar mit dem Verkauf von Apps und Spielen verdient.

Apps im App-Store von Apple ab sofort teurer

Unterdessen hat Apple unter anderem in Deutschland, die am Donnerstag an Entwickler kommunizierte Preiserhöhung für kostenpflichtige Apps und Spiele durchgesetzt. Die günstigsten kostenpflichtigen Apps werden ab sofort nicht mehr für 89 Cent angeboten, sondern kosten jetzt 99 Cent. In der nächsten Preisstufe kletterten die Preise von 1,79 auf 1,99 Euro. Apple hatte die Preiserhöhung mit steuerlichen Gründen und Wechselkurseffekten begründet.

Laut Apple stehen Anwendern von iPhone, iPad und iPod Touch inzwischen mehr als 1,4 Millionen Apps in 24 Kategorien zur Verfügung. Davon wurden mehr als 725.000 speziell für das iPad entwickelt. Viele der zur Verfügung gestellten Applikationen sind kostenlos nutzbar und können über In-App-Käufe um Premium-Funktionen erweitert werden.

Quelle: Apple

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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