Neujahrsgrüße per SMS drastisch eingebrochen

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SMS versus WhatsApp Google Mail und Facebook Chat
Bildquelle: inside-handy.de
Der Düsseldorfer Netzbetreiber Vodafone hat Details zur Mobilfunk-Nutzung in der Silvesternacht bekanntgegeben. Die wichtigste Erkenntnis im Vergleich zum Vorjahr: Die SMS-Nutzung ist eingebrochen, die Datennutzung dafür umso stärker angestiegen.

Vergleicht man die Zeit zwischen 20 Uhr am 31. Dezember und 3 Uhr morgens am 1. Januar, ging die Zahl der verschickten SMS im Jahresvergleich um satte 40 Prozent zurück. Dennoch habe die Zahl der insgesamt verschickten SMS immerhin dreimal so hoch wie an einem normalen Werktag im Dezember gelegen, teilte Vodafone mit. Die Versandzahlen kletterten dabei in einer steilen Kurve bis Mitternacht auf das Vierfache gegenüber den bereits starken Werten um 20 Uhr an und fielen dann schlagartig wieder ab.

Ein anderes Bild vermittelt die mobile Datennutzung im Vodafone-Netz. Der erste Spitzenwert sei zwischen 21 und 22 Uhr verzeichnet worden und gegen Mitternacht spürbar abgefallen – um etwa ein Drittel. Nachdem persönliche Neujahrsgrüße ausgetauscht und Raketen abgefeuert wurden, zückten viele Vodafone-Kunden aber erneut ihr Mobiltelefon, um im Internet zu surfen. Gegen 1 Uhr sei ein zweiter Peak bei der mobilen Datennutzung zu verzeichnen gewesen, heißt es in einer Vodafone-Mitteilung.

Weiter hoch im Kurs stehen aber auch Neujahrsgrüße in Form eines klassischen Anrufs. Nahezu drei Viertel der Vodafone-Kunden übermitteln ihre Neujahrsgrüße demnach per Anruf. In der Silvesternacht wurden rund 28 Millionen Telefonate gemessen – mit einem klaren Spitzenwert um Mitternacht. Nahezu achtmal so viele Gespräche wie an einem normalen Vergleichstag musste das Vodafone-Netz verbinden und das größtenteils zwischen 23 und 1 Uhr.

Quelle: Vodafone

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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