Neuer Messenger verbreitet sich wie ein Virus

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Plague - The Network - Messenger
Bildquelle: Plague / Google Play Store
Während man in den klassischen Messengern wie WhatsApp oder Facebook selbst bestimmen kann, wer die eigenen Nachrichten erhält und wer nicht, funktioniert der neue Messenger Plague - The Network nach einem ganz anderen Prinzip. Nur wenn andere Nutzer die Nachricht für wichtig genug erachten, hat sie die Chance die Welt zu erobern.

Von WhatsApp und Co ist man es gewöhnt, Nachrichten an zahlreiche Leute zu verbreiten. Das litauische Entwicklerteam, das hinter dem neuen Plague-Messenger steckt, verfolgt aber einen anderen Ansatz. Die Verbreitung der Nachrichten wird den Nutzern selbst überlassen. Verfasst man als Nutzer also eine Nachricht, erhalten zunächst nur vier Nutzer, die sich in der unmittelbaren Nähe und den Messenger ebenfalls installiert haben, die Nachricht. Diese können dann entscheiden, ob der Inhalt der Nachricht interessant genug ist, um sie erneut innerhalb eines etwas größeren Radius weiterzuleiten. GPS muss an den jeweiligen Smartphones verständlicherweise aktiviert werden, um den neuen Messenger nutzen zu können.

Das Weiterleiten einer empfangenen Nachricht ähnelt dem Prinzip der Dating-App Tinder. Mit einer Wischbewegung nach oben signalisiert man, dass die Nachricht eine Weiterleitung wert ist. Ein Wisch nach unten hingegen gleicht dem Daumen nach unten und stoppt die Verbreitung – zumindest von der eigenen Seite. Je nach dem Inhalt einer Nachricht kann sie, wie der Name der App schon verrät, also auch zu einer erfolgreichen „Plage“ werden, die sich auf zahlreichen Smartphones wiederfindet. Der Nutzer erhält mithilfe von Statistiken ebenfalls Einblick, wie gut sich seine eigenen Nachrichten verbreiten. Auch das Verschicken von Fotos ist mit der App möglich und sehr beliebt. In einem ersten Test von inside-handy.de zeigte sich, dass zumindest in West-Deutschland, derzeit ziemlich viele Nachrichten aus den benachbarten Benelux-Ländern stammen.

Der neue Plague-Messenger steht sowohl im Google Play Store als auch im App Store von Apple zum kostenlosen Download bereit.

Quelle: Plague

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