Frühjahrsputz auf dem Smartphone: So wird man unerwünschte Apps los

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Bloatware
Bildquelle: inside-handy.de
Das neue Smartphone unterm Weihnachtsbaum verspricht durch einen großen Speicher und einen ordentlichen Prozessor eine Leistungssteigerung und mehr Platz für die Familienfotos unterm Weihnachtsbaum und die Partybilder an Silvester. Doch oft verhageln die Hersteller mit vorinstallierten Apps und Funktionen die Freude des Individualisierens und des Mehrplatzes im Speicher. Schuld daran ist Bloatware und inside-handy.de zeigt, wie man sie los wird.

Nur wenige Hersteller liefern ihre Smartphones ohne weitergehende eigene Software aus. Sony, Samsung, LG oder auch Huawei überladen ihre Geräte teilweise mit Software. Dabei sind es drei verschiedene Arten von Apps, die auf den Smartphones oft ungenutzt herumliegen: Apps und Funktionen des Betriebssystems, Apps des Hardwareherstellers und Anwendungen von Drittanbietern, die der Hersteller zusätzlich auf seine Geräte ablegt.

Ähnlich gestaffelt ist dann auch der Aufwand, die Software loszuwerden. Wer nicht auf ein Custom-ROM wie Cyanogenmod setzen will und dadurch seine Garantie aufs Spiel setzen möchte, kann auch versuchen, das vorhandene Betriebssystem soweit wie möglich zu bereinigen. So können die Apps von Drittanbietern wie PayPal, Cewe oder Pizza.de durch Antippen, Halten und in den Papierkorb verschieben recht einfach gelöscht werden.

Bei Anwendungen wie den Google-Diensten wird eine Deinstallation schon schwieriger, beziehungsweise unmöglich. Dann hilft die Deaktivierung der entsprechenden Funktion. Das geschieht ähnlich der Deinstallation oder aber auch, wie beim Samsung Galaxy S5 in den Einstellungen unter dem Punkt Anwendungsmanager. Hier können Apps ebenso deaktiviert, oder auch wieder aktiviert werden. Gleiches gilt auch oft für die Dienste des Herstellers selbst. So können beim Beispiel Samsung Anwendungen wie S Health oder der S Planner ebenfalls nicht gelöscht, sondern nur deaktiviert werden. Noch kritischer wird es bei Anwendungen, die direkt in Googles Android eingebettet sind. Sie können in der Regel nicht beeinflusst werden.

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Oft sind viele Anwedungen vorinstalliert, jedoch lassen sie sich zum Teil deaktivieren oder gleich deinstallieren.

Wem die Deaktivierung der Bloatware nicht genügt, sollte sich eventuell nach einem alternativen Hersteller umsehen. So stellen, falls die Wahl auf Android als Betriebssystem fällt, Motorola und die Smartphones der Nexus-Reihe pures Android zur Verfügung. Die Geräte besitzen vergleichsweise wenig vorinstallierte Software. Ebenso recht wenig Bloatware ist auf den Geräten mit Apples iOS zu finden.

Bei den Lumia-Geräten von Nokia und mittlerweile Microsoft ist ebenfalls wenig Bloatware enthalten. Hier können voreingestellte Drittanbieter-Apps ebenso einfach gelöscht werden, jedoch Anwendungen von Microsoft nicht unbedingt. So kann die App Onefootball gelöscht, die App Onedrive allerdings nicht gelöscht und auch nicht deaktiviert werden.

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