So verändert das Smartphone unser Gehirn

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Smartphone im Urlaub
Bildquelle: www.flickr.com/photos/what_is/ /snow pants (CC BY 2.0)
Das tägliche Tippen und Wischen auf dem Smartphone macht sich langfristig in unserem Gehirn bemerkbar. Wie Forscher der Universität Zürich und Freiburg jetzt in einer Studie herausgefunden haben, ist die Bewegung der Finger auf dem Gerät dafür verantwortlich, wie sich die Hirnaktivität verändert, berichtet die Schweizer Tageszeitung Blick.ch. Auf das Ergebnis kamen die Forscher durch einen Versuch mit 37 Testpersonen. 

Der Vesuchsaufbau sah wir folgt aus: Die Tester wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Insgesamt 26 der 37 Testpersonen haben über den Versuchszeitraun von zehn Tagen ein Smartphone benutzt, die anderen elf sollten normale Handys verwenden. Ihre Hirnströme wurden anschließend mit Elektroden am Kopf gemessen und miteinander verglichen.

Das Ergebnis: Die Geirnaktivität der 26 Smartphone-Nutzer ist eine Andere, als die der Handy-Nutzer. Je nachdem wie oft die Smartphone-Nutzer ihr Gerät im Versuchszeutraum verwendet haben, desto größer sei die Aktivität im Gehirn – dieses passt sich scheinbar dem plastischen Tippen und Wischen an. Vergleichbar sei das mit einem Geigenspieler, dessen Hirnströme sich durch das ständige streichen der Saiten ebenfalls verändert. Hier ist das Gefühlszentrum größer  als bei anderen Menschen. 

„Die digitale Technik, die wir im Alltag nutzen, formt die Sinnesverarbeitung in unserem Gehirn, und zwar in einem Ausmaß, das uns überrascht hat“, so der Neurowissenschaftler Akro Ghosch von der Universität Zürich und der ETH. Ob sich die Veränderung positiv oder negativ auswirkt, muss nun weiter untersucht werden. 

Quelle: Blick.ch

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