Kostensparprogramm beseitigt bekannten Flagship-Store von Samsung

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Samsung
Bildquelle: inside-handy de mit Fotos von Samsung
Neue negative Presse für Samsung: Wie nun bekannt wurde, hat sich der südkoreanische Elektronik-Konzern dazu entschlossen, ein Prestige-Objekt zu schließen. Einer der wohl bekanntesten "Samsung Experience Stores" ist ab sofort nicht mehr zugänglich. Das Geschäft in der Westfield Stratford City-Mall in London galt als eines der Aushängeschilder für ganz Europa.

Die Experience Stores will Samsung unter anderem Apple Konkurrenz machen. Der große amerikanische Wettbewerber ist seinerseits mit üppigen Ladengeschäften in größeren Städten oder Einkaufszentren aktiv und damit durchaus erfolgreich. Samsung versucht, mit einem ähnlichen Konzept zu punkten, um Kunden zum Beispiel Produkte aus der Galaxy-Welt (Smartphones & Tablets), aber auch Highend-Fernseher live vorführen und im Optimalfall auch direkt verkaufen zu können. In Deutschland sind derartige Stores zum Beispiel in Frankfurt am Main und im Centro in Oberhausen zu finden.

Notebook-Geschäft in Europa eingestellt

Gegenüber dem US-Blog The Verge erklärte Samsung zwar, man wolle an allen anderen Flagship-Stores in Großbritannien festhalten, die Schließung ist aber dennoch ein deutliches Zeichen, dass der Konzern nach den zuletzt schlechten Quartalszahlen in Begriff ist, massiv Kosten einzusparen. Zuletzt hatte Samsung zum Beispiel auch bekanntgegeben, sich aus dem Notebook-Geschäft in Europa komplett zurückzuziehen. Inwiefern das mit der Schließung des Stores in London zusammenhängt, ist aber Gegenstand von Spekulationen.

Quelle: The Verge

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