Neue Erpresser-Software VirLock verlangt Lösegeld und pflanzt sich fort

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Eset
Bildquelle: Eset
Eine neue Familie von Malware ist gerade entdeckt worden. Wie die Sicherheitsfirma ESET meldet, besitzt die neue Schad-Software eine bisher so nicht aufgetretene Kombination von ausgeführten Aktionen und einer Variabilität in der Verbreitung. Gefärdet sind vor allem Android-Geräte ohne Virenschutz.

Die Malware ist somit eine neue Form de Schad-Software, die in dieser Form noch nicht aufgetaucht ist. Das Problem an VirLock, so ESET ist nicht die ausgeführte Aktion, die die Software auf einem befallenen Smartphone betreibt: Sie sperrt Dateien und verlangt Lösegeld um sie wieder frei zu schalten. Gefährdete Dateien können unter anderem Dokumente, Bilder oder Videos sein.

Das Problem ist die Wandelbarkeit des Virus. Es handelt sich dabei um einen polymorphen, parasitären Virus. Er ändert mit jeder befallenen Datei oder mit jeder Aktion seine Form und ist so schwer ausfindig zu machen.

Die Malware tritt in drei Varianten auf: VirLock, Virlock.A und VirLock.B. Ähnlich wie der Simplocker, der im Sommer entdeckt wurde, hilft bei VirLock ein Virenscanner oder die Software von Eset um den Schädling wieder vom Smartphone zu bekommen.

Simplocker wurde im Sommer entdeckt und sperrte SD-Karten von befallenen Smartphones. Er verlangte Lösegeld und konnte ebenfalls mit Virenabwehr-Software entfernt werden.

Grund zur Panik gibt es bisher allerdings nicht. Das Virus hat sich laut der Statistik von ESET noch nicht verbreitet und hat seinen Siegeszug, falls es diesen geben wird, noch nicht angetreten.

Quelle: ESET

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