Ericsson und Volvo stellen Sicherheitslösung für Radfahrer vor

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Sicherheitssystem vernetzt Autos und Fahrradfahrer
Bildquelle: Volvo
Autos werden immer intelligenter. Die schwedischen Unternehmen Ericsson, Volvo und POC zeigen auf der CES, wie innovative, cloud-gestütze Vernetzung zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen kann – und so im Ernstfall Leben rettet.

Gerade in Großstädten ist die Verkehrssituation nicht immer übersichtlich, Unfälle zwischen Auto- und Fahrradfahrern enden nicht selten mit schweren Verletzungen. Hier möchte der Autohersteller Volvo nun Abhilfe schaffen. Mit seinen Partnern, dem Netzausrüster Ericsson und dem Fahradhelmhersteller POC, stellt das Göteborger Unternehmen auf der Consumer Electronics Show (CES), die vom 6. bis zum 9. Januar in Las Vegas stattfindet, ein neues Sicherheitskonzept für den vernetzten Verkehr vor.

„Die Partnerschaft zwischen Volvo, POC und Ericsson ist ein Meilenstein auf dem Weg hin zu einem unfallfreien Strassenverkehr“, sagt Klas Bendrik, Manager bei Volvo.

Ein Helm kommuniziert die GPS-Ortungsdaten via Smartphone-App an die Cloud, an die auch vernetzte Volvo-Modelle angebunden werden. Bei einer drohenden Kollision werden sowohl der Radfahrer per Warnleuchte am Helm als auch der Autofahrer im Head-up-Display des Fahrzeuges gewarnt. Und das möglicherweise schon bevor der Autofahrer den Radfahrer überhaupt gesehen hat, zum Beispiel wenn sich dieser noch im toten Winkel des Fahrzeuges befindet oder versteckt hinter einem stehenden Fahrzeug oder bei Dunkelheit unterwegs ist.

„Unsere Zusammenarbeit mit Volvo erforscht die vernetzte Gesellschaft, um Millionen von Radfahrern zu schützen. Dies ist das jüngste Beispiel für eine Innovation, die die Welt verändern kann“, erklärt Per Borgklint von Ericsson. Das Unternehmen stellt die Cloud-Infrastruktur für das System zur Verfügung.

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