Linshof stellt erstes Smartphone i8 und erstes Tablet vor

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Bildquelle: Linshof
Unterhaltungselektronik aus Deutschland ist nicht erst seit der aktuellen Insolvenz von Metz akut vom Aussterben bedroht, könnte aber jetzt ihr Revival feiern. Mit Linshof versucht sich ein deutsch-österreichischer Hersteller auf der großen Bühne der Smartphones und Tablets. Ab Januar sollen die ersten beiden Geräte erhältlich sein und der erste Eindruck vom i8-getauften Smartphone kann gefallen.

Neben dem Smartphone i8 und dem Tablet, will Linshof noch in den Computermarkt einsteigen. Dazu hat man bei Linshof in die Design-Kiste gegriffen und ein elegantes Gehäuse um einen gut ausgestatteten PC gebaut. Den lässt man sich allerdings mit 2.600 Dollar auch gut bezahlen.

Wer jetzt einen ähnlich ambitionierten Preis beim Smartphone und dem Tablet erwartet, liegt allerdings daneben. Die beiden Geräte sollen moderate 360 beziehungsweise 380 Dollar kosten. Umgerechnet sind das etwa um die 300 Euro.

Linshof i8 Smartphone

Das Linshof i8 sieht sich selbst in der Spitzenklasse angesiedelt, will allerdings zum Preis eines Mittelklasse-Smartphones punkten. Äußerlich gibt es sich recht elegant und setzt mit abgeschrägten Ecken Design-Ausrufezeichen. Der geschwungene „Linshof“-Schriftzug auf der Front zeugt von großem Selbstbewusstsein und gibt dem Smartphone eine weitere elegante Note. Die Materialien sprechen ebenso eher den Spitzenklassen-Kunden an als den Einsteigerbereich. So wird gebürstetes Aluminium verwendet und trotzdem ein Gewicht von unter 140 g erreicht.

Linshof i8: Pressebilder

Die technischen Eigenschaften des i8 können auf dem Papier auch überzeugen, auch wenn noch nicht alle Informationen vorhanden sind. So löst das 5 Zoll große Display in Full-HD auf und besitzt somit 1.920 x 1.080 Pixel. Der AMOLED-Screen soll dabei kalibriert sein und natürliche Farben liefern.

Im Innern des Smartphones werkelt ein nicht näher benannter Achtkernprozessor mit einer Taktfrequenz von 8 x 2,1 Ghz. Er wird von 3 GB Arbeitsspeicher flankiert und versorgt den 80 GB großen Hauptspeicher mit Daten. Sie kommen unter anderem von den beiden Kameras die in das Smartphone integriert sind. Auf der metallenen Rückseite integriert Linshof eine mit 13 Megapixel auflösende Sony-Kamera mit einem Objektiv mit 28 mm Brennweite und einer maximalen Blende von 1:1,8. Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln auf und ist, wie ihre große Schwester auf der Rückseite mit Autofokus, HDR und Gesichtserkennung ausgestattet.

Linshof überzieht das Betriebssystem Android 5.0 Lollipop mit der eigenen Benutzeroberfläche Linshof UI oder optional mit Linux. Wie diese Lösung aussehen soll bleibt allerdings bis Januar abzuwarten. Damit die Software auch lange ihren Dienst tun kann, verbaut Linshof einen 3.100 mAh großen Akku mit einem Li-Po-Aufbau.

Die Konnektivität stellen GPS, Bluetooth v4.0, HDMI 1.4, ein USB-Port, NFC und WiFi/LTE sicher. Das ganze verpackt Linshof in ein Angebot mit einem Preis von 380 Dollar und einem Marktstart im ersten Quartal 2015.

Linshof Performance Tablet

Das vorgestellte Tablet nennt man bei Linshof ganz bescheiden Linshof Performance Tablet und stattet es überwiegend wie das Smartphone i8 aus. Unterschiede sind bauartbedingt der viel größere Bildschirm, der im Tablet allerdings auch mit QXGA-Auflösung daher kommt und somit 2.048 x 1.536 Pixel besitzt.

Linshof Performance Tablet: Pressebilder

Das vergrößerte Display saugt dementsprechend heftiger am Energiespeicher, worauf Linshof mit einem Akku mit einer Kapazität von 9.000 mAh reagiert. Das Design spricht dieselbe Sprache wie auch das Smartphone und kommt ebenfalls mit abgeschnittenen Ecken und einem Aluminiumgehäuse daher.

Das Tablet wird ebenfalls im ersten Quartal 2015 in zwei Farbvarianten erscheinen und dann 360 Dollar kosten. Die Varianten sind allerdings recht traditionell gehalten: Es wird eine schwarze und eine weiße Ausführung des Tablets geben.

Quelle: Linshof

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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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