Geschäft mit Smartphone- und Tablet-Chips bleibt ein Problemfeld

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Intel M Core Prozessor
Bildquelle: Intel
Der Chip-Konzern Intel darf sich über ein erfolgreiches drittes Geschäftsquartal freuen. Laut den am späten Dienstagabend vorgelegten Geschäftszahlen kann Intel auf einen um 8 Prozent gesteigerten Umsatz blicken. Insgesamt wurde niemals zuvor mehr Geld erwirtschaftet. Der Gewinn legte prozentual gesehen sogar noch etwas stärker zu.

Insgesamt erzielte Intel zwischen Juli und September einen Rekordumsatz in Höhe von knapp 14,6 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von rund 3,3 Milliarden Dollar übrig – umgerechnet rund 2,6 Milliarden Euro. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens sei es zudem gelungen, in einem Quartal mehr als 100 Millionen Prozessoren auszuliefern. Das war auch möglich, weil auf dem PC-Markt die Talsohle durchschritten zu sein scheint.

Smartphone- und Tablet-Chips der Konkurrenz sind gefragter

Bei aller Euphorie, hat Intel aber auch ein Problemfeld zu meisten. Denn auf dem Smartphone- und Tablet-Markt spielt der Konzern nur eine eher untergeordnete Rolle. Hier setzen viele Hersteller eher auf Prozessoren aus dem Hause Qualcomm oder Mediatek.

Für das laufende vierte Quartal geht Intel von einem Umsatz zwischen 14,2 und 15,2 Milliarden Dollar aus. Es bahnt sicht also direkt der nächste Umsatzrekord in der Konzerngeschichte an. Abzuwarten bleibt, ob Intel die Performance halten können wird. Schließlich hatte es zuletzt Äußerumgen von Analysten gegeben, wonach sich die PC-Nachfrage unter anderem in China bereits wieder abschwäche.

Quelle: Intel

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