Mehr als die Hälfte aller Android-Smartphones betroffen

1 Minute
Google veröffentlicht Sicherheitspatch für Android
Bildquelle: inside-handy.de
Fast 50 Prozent aller Android-Smartphones ist von einer Sicherheitslücke betroffen. Das geht aus Daten der Sicherheitsfirma Lookout hervor. Die Sicherheitslücke ist bereits seit Anfang September bekannt und betrifft den Standard-Android-Browser.

Fast 60 Prozent aller Android-Smartphones in Deutschland seien betroffen, heißt es seitens der Sicherheitsfirma. Dabei ermögliche die Sicherheitslücke im AOSP-Standard-Browser von Android, Seiten mit Schadsoftware den Zugriff auf Inhalte des Browsers. Angreifer können somit die Sicherheitslücke nutzen, um mit diversen Seiten die geöffneten Tabs und Cookies des Nutzers einzusehen.

Betroffen sollen Android-Nutzer sein, deren Betriebssystem-Version 4.3 und niedriger ist. Laut Google trifft das auf rund 75 Prozent aller Android-Smartphones zu, die aktiv den Play Store besuchen. Geräte mit Android 4.4 KitKat sind standardmäßig mit Google Chrome als Browser ausgestattet und somit nicht gefährdet.

Google hat derweil reagiert und Patches veröffentlicht, die die Sicherheitslücke stopfen sollen. Nun liegt es an den Smartphone-Herstellern, diese in ihre Firmware zu integrieren und Updates veröffentlichen. Wann es soweit sein wird, ist aber noch fraglich.

Es ist empfehlenswert, den Standard-Browser nicht zu nutzen und stattdessen Google Chrome, Firefox oder Opera zu installieren.

Quelle: Lookout via Golem

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