Swisscom startet LTE mit 450 Mbit/s

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Mobilfunk-Basisstation der Swisscom
Bildquelle: Swisscom
Schnell im Internet zu surfen, wird von immer mehr Menschen auch bei mobilen Datenverbindungen vorausgesetzt. Der Netzbetreiber Swisscom testet in seinem LTE-Netz nun die nächste Geschwindigkeitsstufe, die Downloadraten von bis zu 450 Mbit/s ermöglichen soll.

Während in Deutschland der Start von LTE mit einer Download-Geschwindigkeit von bis zu 300 Mbit/s vorbereitet wird, testet Swisscom in der Schweiz schon die Nutzung von Datenraten mit bis zu 450 Mbit/s. Allerdings wird es noch lange dauern, ehe die ersten Kunden von der nächsten LTE-Stufe profitieren können. Voraussichtlich erst Ende 2015 sei mit einer Freischaltung für die Allgemeinheit zu rechnen, teilte der Netzbetreiber am Mittwoch mit.

Immer höhere Bandbreiten

Schon heute nutzen rund 70 Prozent der Swisscom-Kunden ein Smartphone, 25 Prozent greifen für mobile Internetverbindungen auf das LTE-Netz des Anbieters zu. Und der Bedarf an schnellen Downloads wächst laut Swisscom weiter stark. In einigen Orten bietet Swisscom deswegen bereits heute Surfgeschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s an. Bis Ende 2014 wird der Datenturbo in den Städten Bern, Biel, Lausanne, Zürich, Genf, Luzern, Lugano und Basel verfügbar sein. Bis Ende 2015 sollen rund 30 Prozent der Bevölkerung von der aktuellen Technologiestufe profitieren können.

Um Maximalwerte von 450 Mbit/s anbieten zu können, ist es notwendig, die genutzten LTE-Frequenzen zu bündeln. Dadurch ist es möglich, eine größere Anzahl an Kunden gleichzeitig und mit gleichbleibend hoher Geschwindigkeit eine Funkzelle nutzen zu lassen. Zunächst müssen aber erste Geräte verfügbar sein, mit denen die nächste Geschwindigkeitsstufe auch genutzt werden kann. Auch damit rechnet Swisscom nach eigenen Angaben Ende kommenden Jahres.

VoLTE im Swimmcom-Netz ab Mitte 2015

Schon etwas eher, irgendwann Mitte 2015, soll es möglich werden, über das LTE-Netz von Swisscom zu telefonieren. Voice over LTE (VoLTE) ermögliche einen schnelleren Verbindungsaufbau und eine spürbar bessere Gesprächsqualität als in einem GSM-Netz.

Quelle: Swisscom

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