OnePlus One im Hands-On

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OnePlus One
Bildquelle: inside-handy.de
Im April hat das Unternehmen OnePlus das High-End-Smartphone OnePlus One vorgestellt. Nach wie vor kann man es weder bei Amazon bestellen noch bei Media Markt kaufen. Bevor das rund 300 Euro teure One im Test zeigen kann, ob es jetzt, ein halbes Jahr nach der Vorstellung, immer noch mit der High-End-Klasse mithalten kann, gibt es einen ersten Eindruck.

Verarbeitung und Design

Holt man das OnePlus aus seiner Verpackung und nimmt es das erste mal in die Hand, wird deutlich, dass das junge Unternehmen einen anderen Weg wählt als Samsung, Sony oder Apple. Das One gibt es in zwei Versionen. Das Testgerät der Redaktion besitzt 64 GB Speicher und kommt in der Farbe „Sandstein Schwarz“ daher. Hinsichtlich der Haptik ist Sandstein auch Programm: Die Rückseite fühlt sich rau und gleichzeitig warm an. Durch die schmirgelpapierartige Oberfläche liegt das 162 Gramm schwere und 8,9 Millimeter flache One rutschfest und sicher in der Hand. Auch wenn einige die Gesamtgröße hierbei stören wird. Ausgestattet mit einem 5,5 Zoll großem Bildschirm ist das One nicht unbedingt ein kompaktes Smartphone – zumal die Flächen ober- und unterhalb des Displays lang geraten sind.

Schaut man sich die allerersten Smartphones von Anbietern wie Alcatel, Kazam, ZTE oder auch Huawei an, wird man feststellen, dass diese nicht sonderlich hochwertig verarbeitet waren. Mittlerweile hat sich das bei dem einen oder anderen Unternehmen, das seine Smartphones wie OnePlus in China produzieren lässt, geändert. Das OnePlus One gehört zwar ebenfalls zu den Erstgeborenen, allerdings hat sich das Unternehmen direkt sehr viel Mühe gegeben. Spaltmaße findet man nicht; Knarzgeräusche sind ebenfalls Fehlanzeige. Einziges Manko: Zwar liegen die beiden einzigen Taster (Lautstärkewippe und Ein/Ausschalter) an Positionen, an die man gut mit der linken und rechten Hand herankommt, allerdings ist der Hub – vor allem bei der Lautstärketaste – etwas kurz. 

OnePlus One: Hands-On

Display, Performance und Akku

Das OnePlus One ist mit einem 5,5 Zoll großem Full-HD-IPS-Display ausgestattet. Der erste Eindruck ist sehr gut – sowohl was die Auflösung als auch die Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität angeht. Auch in Sachen Prozessor setzt OnePlus auf High-End: Zum Einsatz kommt ein Snapdragon 801 aus dem Hause Qualcomm. Auf diesen Vierkerner setzen auch Sony, Samsung und HTC in ihren Top-Modellen Xperia Z3, Galaxy S5 und One M8. Für laufende Prozesse steht dem One ein 3 GB großer Arbeitsspeicher zur Seite. Die Bedienung verlief in einem ersten kurzen Test flüssig und ruckelfrei. Das konnte auch der AnTuTu-Benchmarktest dem One attestieren: Knapp 46.000 Punkte brachte das Smartphone zustande.

Der nicht austauschbare Akku hat eine Ladung von 3.100 mAh und wurde in jüngster Vergangenheit von allen Seiten gelobt. Ob dieser tatsächlich hält, was die Zahl auf dem Datenblatt verspricht, wird aber erst der standardisierte inside-handy.de-Test zeigen können, der zum Ende der Woche folgt.

Hier geht’s zum Test des OnePlus One.

Bildquellen:

  • OnePlus One: inside-handy.de
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Blasius liebt Technik, Musik und Fotografie. Während er sich bei technischen Themen für Innovationen begeistert, greift er beim Musizieren auf die Old-School-Akustikgitarre und für großartige Fotos auf die klassische Spiegelreflexkamera zurück. Er ist nicht nur im Privatleben ein Familienmensch, sondern als stellvertretender Chefredakteur auch eins der Oberhäupter der Redaktion. Blasius rechnet Handypreise zwar immer noch in D-Mark um, doch seine ruhige, ausgeglichene, kreative Art und sein Einsatz von immer treffenden und humorvollen GIFs, lassen darüber hinwegsehen.

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