Google soll an modularen Bildschirmen arbeiten

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Das modulare Smartphone Proect Ara
Bildquelle: Google ATAP
Wie allgemein bekannt ist, experimentiert Google in seinen Laboren gerne mal mit ausgefallenen Ideen, wie beispielsweise den autonom fahrenden Autos, Google Glass oder den WLAN-Luftballons. Wie das Nachrichtenmagazin The Wall Street Journal berichtet, arbeitet Google nach einem modularen Smartphone nun auch an modularen Displays.

Bei Googles neuem Projekt sollen sich die verschiedenen Displays wie Lego-Steine zusammenstecken lassen, um so unterschiedlich große Bildschirme zu kreieren. Die Hürde besteht aus den Rändern der Bildschirme: Die sollen nämlich gänzlich verschwinden, sodass keine Störungen im Gesamtbild auftauchen und ein durchgehendes Bild entsteht.

Wie Mary Lou Jepsen, unter anderem Mitgründerin des Projektes „One Laptop per Child“ und Leiterin von Googles neuem Projekt, liegt momentan noch keine Lösung vor, um die Display-Ränder verschwinden zu lassen. Das Projekt befindet sich demnach noch in einer frühen Phase.

Aktuell bieten die größten Displays auf dem Markt rund 110 Zoll und sind dementsprechend teuer. Wenn Google tatsächlich die modularen Bildschirme auf den Markt bringen würde, die letztendlich auch kleiner und somit günstiger sind, könnte der Preis der Displays deutlich sinken. Denn die modularen Bildschirme haben den effektiven Vorteil, dass sie sich je nach Bedarf vergrößern oder verkleinern lassen.

Google Project Ara: Module Development Kit

Welches Ziel Google mit den modularen Bildschirmen verfolgt, ist derzeit noch nicht klar. Erfahrungen im modularen Bereich hat das Unternehmen allerdings bereits durch Project Ara. Einen ersten funktionierenden Prototyp des Smartphones soll es im Dezember geben.

Quelle: The Wall Street Journal

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  • Das modulare Smartphone Proect Ara: Google ATAP
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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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