Schon 200.000 BlackBerry Passport vorbestellt

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Blackberry Passport Weiß
Bildquelle: Inside Blackberry
Nachdem BlackBerry in den vergangenen Monaten rote Zahlen zu verbuchen hatte und erst in dieser Woche bekannt wurde, dass 207 Millionen Dollar Verlust gemacht hat, soll nun ein neues Smartphone Abhilfe leisten. Das quadratische BlackBerry Passport wurde am vergangenen Mittwoch offiziell vorgestellt und war bereits nach zehn Stunden ausverkauft.

Nur sechs Stunden nach der Präsentation war das Smartphone bereits auf der Webseite von BlackBerry ausverkauft, zehn Stunden später auch bei Amazon. Bisher kann man das Passport nur vorbestellen – doch mit einer Anzahl von 200.000 Vorbestellungen gibt sich BlackBerry-Chef John Chen sehr zufrieden.

Wie Chen weiter vorrechnet, wäre BlackBerry profitabel, wenn im Jahr zehn Millionen Passports verkauft würden. Im Vergleich verkaufte Apple das iPhone 6 und 6 Plus am ersten Wochenende rund zehn Millionen Mal. Da das Unternehmen mit seinen Smartphones aber auf eine spezifische Verbrauchergruppe abzielt, lassen sich Zahlen von Konkurrenten nicht unbedingt mit denen von BlackBerry vergleichen.

Blackberry Passport: Pressebilder

BlackBerry Passport

Das künftige Flaggschiff richtet sich laut dem Hersteller an diejenigen, die eine externe Tastatur zu schätzen wissen. Mit der Tastatur will BlackBerry Nutzern die Arbeit am Smartphone vereinfachen. Das Design ist quadratisch gehalten, sodass das Full-HD-Display auf eine Größe von 4,5 Zoll kommt, das mit 1.440 x 1.440 Pixeln auflöst. Daneben bietet das Passport folgende technische Spezifikationen:

  • Qualcomm Snapdragon 800 Prozessor, Quad-Core, 2,2 GHz
  • 32 GB Flash-Speicher per Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweiterbar
  • BlackBerry 10.3
  • 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite mit F2.0-Objektiv
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • WLAN 2,4 & 5 GHz.
  • GSM / UMTS / LTE
  • Bluetooth 4.0
  • 128 x 90 x 9 Millimeter
  • 196 Gramm

Quelle: Bloomberg

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  • Blackberry Passport Weiß: Inside Blackberry
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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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