Möglicherweise mehr vorinstallierte Apps auf Android-Smartphones

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Android Graffiti
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Wie Webseite The Information durch zugespielte Papiere in Erfahrung gebracht haben will, soll Google Smartphone-Herstellern künftig vorschreiben wollen, insgesamt 20 Dienste von Google auf ihren Geräten vorzuinstallieren. Zwar ist Android ein freies Betriebssystem, dennoch müssen Hardware-Entwickler zahlreiche Vorgaben erfüllen, um eine Zertifizierung von Google zu bekommen.

Das bedeutet, dass jedes Unternehmen, das ein Android-Smartphone herstellt, nicht mehr 9, sondern 20 Dienste von Google vorinstallieren muss. Darüber hinaus müssen diese Dienste dann in einem eigenen Ordner auf dem ersten Homescreen verknüpft sein. Ferner zählt als weitere Anforderung, dass lediglich Chrome als vorinstallierter Browser genutzt werden darf sowie Sprachassistenten von Konkurrenten erst einmal wegfallen. Das bedeutet, dass Nutzer künftig die Googel-Suche und Google Now voerst nutzen müssen.

Apps von Konkurrenten haben mit dieser Regel eine immer geringer werdende Chance, installiert zu werden. Auch Samsung stellte bereits vor einiger Zeit die Entwicklung vom hauseigenen Sprachassistenten S Voice ein. Selbstverständlich können Nutzer sich neben den bereits vorhandenen Apps weitere und Konkurrenz-Anwendungen herunterladen. Dennoch bleiben viele Nutzer bei den Apps, die sie beim Kauf auf dem Smartphone vorfinden.

Quelle: The Information via 9to5Google

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Handy mit Foto einer Android-Figur auf dem Bildschirm steht auf dem Tisch

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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