Erster Eindruck vom Xperia Z3 Compact

4 Minuten
Sony Xperia Z3 Compact
Bildquelle: inside-handy.de
Anfang September hat Sony auf der IFA in Berlin neben dem Xperia Z3, das die Redaktion bereits getestet hat, auch die kleine Version dessen vorgestellt. Das Xperia Z3 Compact ist der Nachfolger des Xperia Z1 Compact, welches erst vor acht Monaten auf den Markt kam. Bevor der Neuling das Testlabor unsicher macht, gibt es einen ersten Eindruck.

Design und Verarbeitung

Sony hat bei seiner Z-Reihe eine Designsprache gefunden, die man von Modell zu Modell ausbaut und mit schmückenden Adjektiven erweitert. Auch das Xperia Z3 Compact ist unverkennlich ein schönes Werk der Japaner. Auch wenn der Rahmen, der beim Z1 Compact (ein Z2 Compact gab es nicht) noch aus Metall war, nun aus Kunststoff besteht – dem Design tut das keinen Abbruch. Es ist wohl Geschmackssache, ob man ein Smartphone aus Kunststoff oder Metall mit der Hand umschließt. Außerdem hat der Rahmen eine angenehme Rundung erhalten, weshalb das Gerät mit seinem 4,6 Zoll großen Display, dem Gewicht von 129 Gramm und der gegenüber dem Z1 Compact (9,5 mm) flacheren Bauweise von 8,6 Millimetern, sehr angenehm in der Hand liegt.

Auch ändert Sony den Werkstoff, aus dem die Rückseite gemacht ist. Bestand diese beim Vorgänger noch aus Kunststoff, passt Sony sie im neuen Z3 Compact dem Top-Modell an und fertigt sie aus Glas. Im Test des Xperia Z3 (schwarze Variante) konnte man beobachten, wie stark sich die eigenen Fingerabdrücke auf der Rückseite festsetzten. Beim Z3 Compact (weißes Testexemplar) ist nichts von dem zu erkennen. Das liegt aber wohl weniger am Smartphone selbst, als an der Farbe.

Pluspunkt gegenüber so mancher Konkurrenz: Sony macht das Z3 Compact nach IP-Standard 65/68 staub- und wasserdicht.

Sony Xperia Z3 Compact: Hands On Bilder

Display und Power

Der Bildschirm ist gegenüber dem Vorgänger um 0,3 auf 4,6 Zoll gewachsen. Ob das Gerät damit also noch kompakt ist, muss jeder selbst beurteilen. Zumindest ist es im Gegensatz zum Z3 deutlich kompakter. Bei gleichbleibender HD-Auflösung (1.280 x 720 Bildpunkte) verringert sich somit automatisch die Pixeldichte von 342 auf 319 ppi – was allerdings nicht negativ zu bewerten ist. Auf den ersten Eindruck macht das Display des Z3 Compact einiges her. Wenn man es nicht besser weiß, könnte man meinen, es handele es sich um einen Full-HD-Bildschirm.

Für die nötige Rechenleistung soll ein Snapdragon S801 von Qualcomm sorgen. Dessen vier Kerne takten mit je 2,5 GHz und greifen auf 2 GB Arbeitsspeicher zurück. Gemeinsam sorgen sie für eine durchweg flüssige Bedienung. Der 16 GB große interne Speicher lässt sich mit Micro-SD-Karten um bis zu 64 GB erweitern. So kann man bei Bedarf sein Datendepot mit rund 30 Euro vervierfachen.

Kamera und Akku

Die Kamera des Z1 Compact war nicht schlecht, kämpfte aber mit dem „Blitz-Bug„. Dieser ist beim Z3 Compact nicht mehr zu beobachten. Im ersten Eindruck hinterlässt die 20,7-Megapixel-Linse des Sony-Androiden einen sehr guten Eindruck. Weitere Aufnahmen – auch bei schlechteren Lichtverhältnissen – folgen im ausführlichen Test.

Foto geschossen mit dem Xperia Z3 Compact
Bildquelle: inside-handy.de

Foto geschossen mit dem Xperia Z3 Compact

Auch die Laufzeit des Akkus bleibt eine spannende Frage. Es sieht aber ganz danach aus, als würde dieser recht ausdauernd sein. Zumindest auf dem Datenblatt hat dieser gegenüber seinem Vorgänger (2.300 mAh) 300 mAh mehr drauf.

Zwischenfazit

Das Xperia Z3 Compact hinterlässt einen sehr guten ersten Eindruck. Sony entwickelt sich weiter und bringt nicht nur ein sehr gutes Flaggschiff zustande, sondern auch eine kompakte Version dessen, die zu überzeugen weiß. Der ausführliche Testbericht zum Xperia Z3 wird noch diese Woche online gehen. Der erste Eindruck der inside-handy.de-Redaktion während der IFA, lässt sich hier ansehen:

Das Sony Xperia Z3 Compact im Test

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

VERWANDTE NEWS