Xperia-Smartphones verkaufen sich viel schlechter als erwartet

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Sony
Bildquelle: Sony
Keine guten Nachrichten aus dem Hause Sony: Der japanische Elektronikkonzern musste am Mittwoch massive Schwierigkeiten in seiner Smartphone-Sparte bekannt geben, die den Konzernverlust im laufenden Jahr von 50 auf 230 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Euro) erhöhen und damit fast vervierfachen werden. 1.000 Mitarbeiter müssen gehen. 

Sony teilte mit, dass sich die neuen Xperia-Smartphones und -Tablets deutlich schlechter verkaufen als erwartet. Der geplante Anstieg der Verkäufe sei ausgeblieben, „weil auch andere Unternehmen neue Produkte mit innovativer Technologie“ auf den Markt gebracht hätten, teilte Konzernchef Kazuo Hirai mit.

Konzentration auf Highend-Smartphones

Mit Verweis auf Billig-Konkurrenz aus China erlebe die Mobilfunk-Branche derzeit „dramatische Veränderungen“, führte Hirai weiter aus. Marken wie Huawei seien in Begriff, massiv in das Geschäft abseits des Heimatmarktes zu investieren. Aber auch gegen die Marktführer Samsung und Apple sei es für Sony nicht leicht, mit den Xperia-Modellen zu bestehen.

Künftig wolle sich Sony auf Luxus-Smartphones konzentrieren und dafür die Fertigung an Modellen im unteren und mittleren Preissegment reduzieren. Das primäre Ziel sei nun, die Profitabilität zu steigern. Auf den eigenen Marktanteil wolle man bei Sony hingegen nicht mehr so stark blicken.

Konsequenzen haben die schlechten Absatzzahlen auch für das Personal. Etwa 15 Prozent der Stellen in der Mobile-Sparte sollen gestrichen werden, kündigte Hirai an. Das entspreche etwa 1.000 Mitarbeitern. Zudem werde es in diesem Jahr erstmals seit dem Börsengang im Jahr 1958 keine Dividende geben.

Quelle: Sony

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