Patentstreit: Verkaufsverbot für Samsung-Geräte gefordert

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Nvidia Tegra K1 (32 Bit)
Bildquelle: Nvidia
Der Chiphersteller Nvidia hat in den USA Klage gegen Samsung und Qualcomm eingereicht. Der Grund: Beide Unternehmen sollen in Prozessoren für Smartphones oder Tablets ohne entsprechende Lizenzen geschützte Technik des Herstellers verwendet haben. Genauer gesagt geht es um Patente, die Nvidia in den Jahren 2001 und 2007 eingereicht hat. Sie beschreiben das Chip-Design von GPUs und die Implementierung von Grafik-Software.

Wie der Hersteller im hauseigenen Blog bekannt gegeben hat, will man einen Verkaufsstopp für alle Geräte, die mit einer Adreno-, Mali, oder PowerVR-GPU bestückt sind, erwirken. Betroffen sind unter anderem das Samsung Flaggschiff Galaxy S5, sowie die Vorgänger S4 und S3, das Note Pro 12.2, das Galaxy Tab Pro 12.2, das Galaxy Tab S 10.5 und das Galaxy Tab 2 7.0. Außerdem erwähnt Nvidia auch die gerade erst auf der IFA präsentierten Smartphones Galaxy Note 4 und Galaxy Note Edge

Nach Angaben von Nvidia habe man versucht sich mit Samsung und Qualcomm außergerichtlich zu einigen. Da keine Einigung gefunden werden konnte, zieht der Chip-Hersteller nun zum ersten Mal wegen eines Patentstreits vor Gericht. Neben einem Verkaufsverbot fordert Nvidia Schadensersatz – allerdings will man keine Summe festlegen, hier sollen die Gerichte entscheiden.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters hat sich bereits ein Samsung-Sprecher zu dem Vorhaben von Nvidia geäußert. hier heißt es, dass das südkoreanische Unternehmen alle nötigen Schritte einleiten wird, um gegen die Klage vorzugehen.

Quelle: Nvidia Blog / Reuters

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