HTC mit dramatischem Umsatz-Einbruch

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HTC Desire 516
Bildquelle: HTC/ inside-handy.de
Auch wenn HTC noch keinen Bericht für das zweite Quartal des laufenden Jahres vorgestellt hat, dürften die Alarmglocken im Management des taiwanischen Unternehmens in diesen Tagen ziemlich laut schrillen. Denn im Juli ist der Umsatz bei HTC dramatisch eingebrochen.

Wie der Homepage des Smartphone-Herstellers zu entnehmen ist, brach der Umsatz gegenüber Juni dieses Jahres um fast 52 Prozent auf 10,61 Milliarden New Taiwan Dollar ein. Umgerechnet entspricht das rund 263 Millionen Euro. Auch gegenüber dem Vorjahr setzte HTC deutlich weniger Geld um. Die Umsatzsumme fiel um fast 33 Prozent auf den schlechtesten Wert seit Februar dieses Jahres.

Offensichtlich lässt das Interesse der potenziellen Kundschaft am Ende März vorgestellten Flaggschiff HTC One M8 schon jetzt spürbar nach. Zudem wird HTC vor allem im asiatischen Raum zunehmend von Billigkonkurrenz aus China unter Druck gesetzt. Hersteller wie Xiaomi, Huawei oder ZTE bringen verstärkt auch Premium-Telefone auf den Markt, die in der Regel deutlich günstiger angeboten werden als die Spitzenmodelle etablierter Hersteller zu denen auch HTC zählt.

Fraglich ist, ob es für HTC ausreicht, das Ruder herumzureißen, indem das One M8 in naher Zukunft wohl auch auf Basis von Windows Phone angeboten wird. Erschwerend kommt hinzu, dass für die kommenden Wochen von Apple die Vorstellung einer neuen iPhone-Generation erwartet wird und auch bei Samsung steht ein neues Premium-Modell schon in den Startlöchern.

Das „Wall Street Journal“ hatte schon in der vergangenen Woche von einer Umsatzwarnung seitens HTC berichtet und darauf verwiesen, dass die Marketing-Ausgaben im dritten Quartal wohl spürbar zurückgefahren werden.

Quelle: HTC / Wall Street Journal

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