Apple schließt Übernahme von Beats ab - 40 Prozent der Mitarbeiter müssen gehen

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Beats Welcome
Bildquelle: Apple
Apple hat die Übernahme von Beats, in erster Linie bekannt für In-, On- und Over-Ear-Kopfhörer, abgeschlossen. Nachdem unter der Woche die EU-Kommission ihre Einwilligung für den Deal gegeben hatte, weil weder bei Apple noch bei Beats eine marktbeherrschende Stellung auf dem Markt für Kopfhörer festgestellt werden konnte, schaltete Apple auf seine Homepage eine Unterseite frei, über die Beats offiziell im Unternehmen willkommen geheißen wird.

„Willkommen in der Familie“, schreibt Apple mit blumigen Worten und freut sich nach eigenen Worten nicht nur auf Beats Electronics, sondern auch darauf, den Musik-Dienst Beats Music in den Konzern zu integrieren. Man sei geradezu elektrisiert, künftig mit Menschen zusammenzuarbeiten, „die Musik genauso lieben, wie wir es tun“, heißt es in der Stellungnahme wörtlich. Man sei schon sehr gespannt auf die Neuigkeiten, die es von Beats in Zukunft zu sehen und hören gebe.

So sehr sich Apple nach außen über die Integration von Beats freut, so sehr ist der Apfel-Konzern aber auch ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen. Mit der drei Milliarden US-Dollar schweren Übernahme müssen laut übereinstimmenden Medienberichten viele Mitarbeiter von Beats das Unternehmen verlassen.

Mitarbeiter von Beats müssen gehen

Die Rede ist von 200 Mitarbeitern, die nicht länger benötigt werden, wie zum Beispiel die „New York Post“ berichtet. Das wären 40 Prozent der Belegschaft von Beats. Betroffen sei vor allem die Verwaltung. Weiter heißt es, dass alle betroffenen Mitarbeiter bereits informiert wurden. Die Kündigungen sollen noch vor dem Zusammenschluss beider Unternehmen am 1. August wirksam geworden sein.

Quelle: Apple / New York Post

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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