Xiaomi-Smartphones unter Schnüffel-Verdacht

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Xiaomi Mi-4
Bildquelle: oppomart
Erst Ende des vergangenen Monats hat der chinesische Hersteller Xiaomi sein Smartphone Xiaomi Mi4 offiziell vorgestellt und erlebt seitdem einen kleinen Höhenflug. Diesem wird nun aber der Wind aus den Segeln genommen: Wie verschiedene Magazine berichten, soll Xiaomi private Nutzerdaten abgegriffen haben. Xiaomis Vizepräsident Hugo Barra dementiert diese Vorwürfe.

Auf der Webseite OCWorkbench sowie auch bei dem chinesischen Technikmagazin GIZChina wird berichtet, dass Nutzer von beispielsweise dem RedMi Note dem Hersteller vorwerfen, private Daten wie SMS, Chats oder auch Bilder abzugreifen. Diese Daten sollen über den Backup-Service, auch wenn dieser nicht aktiviert ist, heimlich an chinesische Server geschickt werden. Selbst wenn Nutzer das Smartphone Rooten oder eine neue Firmware installieren, sollen die Daten weiterhin nach China versendet werden.

Xiaomis Vizepräsident Hugo Barra hat sich nun über seinen Account bei Google+ zu diesen Vorwürfen geäußert und weist diese vehement von sich und seiner Firma. Es sei zwar richtig, dass es einen Datenverkehr zwischen der Miui-Software und den Xiaomi-Geräten gebe, allerdings würden dort nicht private Daten wie Bilder ausgetauscht werden.

Xiaomi Redmi Note: Pressebilder

Im Gegenteil: Die Geräte würden mit dem Server im permanenten Austausch stehen, da Dienste wie der Messenger ständig im Hintergrund aktualisiert werden müssten. Diese Updates würden sich auf die im Messenger verwendeten Emojis, Smileys sowie Grußbotschaften beziehen. Neben dem Datenverkehr zu den Xiaomi-Servern sendet auch der Clouddienst „Mi Cloud“ Daten zu den mobilen Endgeräten. Ob diese Vorwürfe tatsächlich brisant sind, ist nicht eindeutig geklärt. Ursprünglich soll es in der Frage eines Nutzers darum gegangen sein, warum sein Gerät sich ab und an mit den Xiaomi-Servern in Verbindung setze.

Quellen: OCWorkbenchGIZChinaHugo Barra 

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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